Alte Michel-Kataloge

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  • Michael Lenke
    Administrator
    • 28.01.2006
    • 6922

    #1

    Alte Michel-Kataloge

    Ich habe einen Michel Europa 1.Teil von 1944/45 bekommen. Es wäre mal interessant festzustellen, welche alten Michel-Kataloge noch in Sammlerhand sind. Hat jemand ähnlich alte Kataloge?

    Aleks
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Die Krakauer Aufdrucke von Polen 1919 - mit Schlitzohrparade.
    Prüfer und Experte des Polnischen Philatelistenverbandes (PZF)
  • Stan
    SAMMELGEBIET POLEN
    • 15.06.2003
    • 706

    #2
    Gebrüder Senf´s illustrierter Briefmarken Katalog 1939 Europa, sogar mit farbigen Bildtafeln, befindet sich in meiner Bibliothek.
    Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.

    (George Bernard Shaw Irischer Dramatiker, 1856-1950)


    Stan

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    • brfmhby
      Armenien, Batum
      • 16.09.2005
      • 1516

      #3
      habe auch 3 senfs. europe 36, 38 und welt 41.
      "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

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      • Lars Böttger
        www.arge-belux.de
        • 07.08.2003
        • 8417

        #4
        Moschkau 1887 + Nachtrag 1890.
        www.bdph.de und www.arge-belux.de

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        • Lacplesis
          Russland bis 1923
          • 17.11.2006
          • 495

          #5
          Ich hab Michel Europa
          1920, 1921/22, 1924, 1930, 1933, 1940

          Senf
          1899, 1901, 1912, 1922, 1941

          Zumstein
          1943

          Stanley Gibbons
          1944

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          • Altsax
            Registrierter Benutzer
            • 22.02.2008
            • 1497

            #6
            Nicht besonders alt, aber für Deutschlandsammler von besonderem Interesse:

            Kricheldorf Deutschland 1948

            Kommentar

            • brfmhby
              Armenien, Batum
              • 16.09.2005
              • 1516

              #7
              ahja und ein kohls briefmarken handbuch teil A-.. 193x
              "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

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              • Wanderer
                Registrierter Benutzer
                • 27.06.2007
                • 2274

                #8
                Anreiz

                @ all Hallo, die nicht beim Fussball EM gucken sind

                Darf ich mal die Frage an die Altvorderen stellen, was an den "alten Schwarten" den besonderen Anreiz macht - die Nomenklatur hat sich doch durch Forschung in den letzten 60 Jahren geändert, bestimmte Abbildungen finden sich bestimmt in allen Folgeauflagen wieder? Die Preise sind doch höchstens im Umfeld der Zeit interessant und spiegeln doch heutige Preise auch nicht wieder.

                Bitte vorab um Entschuldigung, falls ich emotional in ein Besitzer-Fettnäpfchen getreten sein soll - aber mich interessiert die rationelle Seite der Fragen, was das Blättern in den historischen Werken an zusätzlichen Nutzen bringen soll?
                Mit Sammlergruß & Glückauf
                Jochen A. Wanderer

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                • Lars Böttger
                  www.arge-belux.de
                  • 07.08.2003
                  • 8417

                  #9
                  @wanderer:

                  Wenn Du verstehen willst, warum der Katalogaufbau heute so ist wie er ist, dann helfen Dir die alten Kataloge. Dort findet sich manche Information, die mittlerweile entfallen ist. Einige Kataloge sind nie wieder so erschienen und setzen immer noch den Standard für ein Gebiet. Natürlich spielt Nostalgie eine Rolle und kein vernünftiger Sammler gibt dafür viel Geld aus (abgesehen für die Kataloge aus 1860...

                  Beste Sammlergrüsse!

                  Lars
                  www.bdph.de und www.arge-belux.de

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                  • Lacplesis
                    Russland bis 1923
                    • 17.11.2006
                    • 495

                    #10
                    Ist wohl stark vom Sammelgebiet abhängig.
                    Aus bestimmten Gründen wurden bestimmte Informationen irgendwann aus den Katalogen entfernt, verstümmelt oder radikal verändert.

                    Z.B: Das Tiflis-Stadpostmarken Rätsel im Vergleich der alten Michel und Senf Ausgaben.
                    Die Weisrussische Armeeposten Ausgabe.
                    Die Odessa Seepostüberdrucke von 1918.

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                    • brfmhby
                      Armenien, Batum
                      • 16.09.2005
                      • 1516

                      #11
                      oft sind Informationen enthalten, die später fehlen, aber eigentlich ganz interessant sind. z.b. merkmale von fälschungen. oder es gibt erklärende texte über hintergründe bestimmter ausgaben.

                      der ddr lipsia katalog ist im übrigen bzgl. informationen über fälschungen besonders gut gewesen. oft steht dabei, woran man die fälschung erkennt. ich habe die 1957 europa ausgabe in 2 bänden.

                      manchmal ist es auch interessant zu sehen, wie sich die einschätzung bestimmter ausgaben bzlg. anerkennung/legalität geändert hat.

                      und letztendlich fehlen manchmal interessante informationen, die eigentlich zum verständnis wichtig sind.
                      im michel werden zum beispiel bei armenien die nicht überdruckten bilderausgaben nicht gezeigt/gelistet, die nummern bleiben frei. die marken wurden ohne aufdruck nicht ausgegeben. das ist soweit also korrekt aber nicht nützlich. der sammler findet die marken nicht und michel selbst refrenziert die marken über römische ziffern, aber man kann die so referenzierten marken nicht finden, muss also wissen, was ist eine IIa oder eine Ia oder eine IIIa.

                      hier besteht verbesserungspotential.
                      "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

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                      • Michael Lenke
                        Administrator
                        • 28.01.2006
                        • 6922

                        #12
                        Es gibt neben Informationen, die im Laufe der Zeit aus den Katalogen verschwinden, noch einen anderen Aspekt. Manchmal kann man über Jahrzehnte verfolgen, wie eine Information ausgehend von einer Urveröffentlichung immer wieder gleich auftaucht. Es ist oft nicht die Bestätigung der Erkenntnisse, sondern einfach nur Abschreiben. Wie groß ist dann das Wunder, wenn jemand neue Erkenntnisse erforscht. Oft muss gegen jahrelang "bestätigtes" Wissen argumentiert werden, was aber nie hinterfragt wurde.

                        Aleks
                        Wehr fähler findet, daf si behaltn.
                        Die Krakauer Aufdrucke von Polen 1919 - mit Schlitzohrparade.
                        Prüfer und Experte des Polnischen Philatelistenverbandes (PZF)

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                        • Wanderer
                          Registrierter Benutzer
                          • 27.06.2007
                          • 2274

                          #13
                          Danke für die Erläuterungen

                          Ah ja, jetzt kann ich verstehen - bedanke mich daher für die Hinweise & aufgezeigten Lücken im aktuellen Katalogbestand.
                          Mit Sammlergruß & Glückauf
                          Jochen A. Wanderer

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                          • klassiker
                            Registrierter Benutzer
                            • 12.06.2006
                            • 209

                            #14
                            Zitat von deckelmouk
                            Natürlich spielt Nostalgie eine Rolle und kein vernünftiger Sammler gibt dafür viel Geld aus (abgesehen für die Kataloge aus 1860...
                            Meinst Du so etwas :



                            1864 gab Viner diese illustrierte Version des Moens-Katalogs heraus.

                            Chris
                            http://www.klassische-philatelie.ch

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                            • Zarenadler
                              Registrierter Benutzer
                              • 27.01.2007
                              • 7

                              #15
                              Ich habe von den Urvätern der Philatelie, den Gebrüdern Senf, den Katalog 1902-03. Als Literatur für Recherchen ist er weniger brauchbar aber ein wunderschönes Relikt für den Philatelisten

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