Bleisulfidschäden - Betroffene Marken/Abhilfe
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Moderne Bundesrepublik-Marken
haben unter den Folien erhebliche Probleme was die Fluoreszenz angeht - da gibt es in der Rubrik "BUND" einen langen Thread drüber.
Also die Diskussion dort ist mit scans weit fortgeschritten - möchte ich hier nicht alles wiederholen.Mit Sammlergruß & Glückauf
Jochen A. WandererKommentar
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Aleks hätte das Grammophon schon lange gefressen. Er hat seinen eigenen Kopf und hat es nicht nötig Blödsinn zu bellen.
Wehr fähler findet, daf si behaltn.
Die Krakauer Aufdrucke von Polen 1919 - mit Schlitzohrparade.
Prüfer und Experte des Polnischen Philatelistenverbandes (PZF)Kommentar
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Herr Hund hat frühzeitig gelernt, zwischen gefährlicher (und teurer) Profilierung und Abwägung der Erfolgsaussichten zu unterscheiden. Er schickt auch nie seine Freunde in einen Kampf mit ungewissem - vielleicht gefährlichen - Ausgang. Das machen bloß Hunde, die nicht denken, schnell den Schwanz einkneifen, andere ausbaden lassen und nicht mehr gesehen werden.
AleksWehr fähler findet, daf si behaltn.
Die Krakauer Aufdrucke von Polen 1919 - mit Schlitzohrparade.
Prüfer und Experte des Polnischen Philatelistenverbandes (PZF)Kommentar
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@ Drmoeller_neuss
Danke!
Das ist mir alles bekannt. Mir ging es einzig und allein um die in Blei getränkte Papierchen (Bleiacetatstreifen).Mal hier klicken: Heilbronner Philatelisten-Verein e.V.Kommentar
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Entschuldigung das ich diese geniale Antwort erst heute morgen leseEx-BDPhler übernimmt die Prozesskosten.
Nach bisher unbestätigten Meldungen hat sich das Mitglied "Ex-BDPhler" des BDPh-Forums bereit erklärt, das Prozesskostenrisiko des BDPh in dieser Sache zu übernehmen. Er hat zugesichert, dass mögliche Fehlinterpretationen der deutschen Justiz voll von ihm ausgeglichen werden. Eine massive Unterstützung der bisher aktiven Akteure wurde ebenfalls in Aussicht gestellt.
...
Die Antwort sagt eigentlich alles aus, traurig aber wahr.
Grüße von einem Ex Mitglied
Wo ein Wille ist da ist ein Weg
man muss den Weg aber auch sehen wollen!Zuletzt geändert von Lars Böttger; 01.05.2010, 18:48. Grund: Bitte die Forenregeln beachten! Die Beleidigungen habe ich rausgenommen.Kommentar
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Der Zweifel ist der Bruder des Glaubens....
@Peter Feuser hat hier in diesem Thread mehr als ausführlich über Bleisulfidschäden berichtet.
Als anfällige Farbtöne wurden, so wie zu lesen ist, u.a.
viele Rot-, Grün-, Braun-, Lila- und Blautöne angeführt.
insbesondere Chromgelb und Chromorange oder Bleiweiß
Im Fokus standen, so wie ich es lesen konnte, Marken
des Deutschen Reichs
von Preussen
Thurn und Taxis Nr.15
usw. usf.
Ich erspare mir und Euch die Wiederholungen..
Verwundert hat mich dieser Tage Folgendes, als mir kürzlich auf meine Nachfrage ein Fachmann sofort konstatierte, dass er sich in seiner Ansicht bestätigt sieht (Vorher war hier im Forum nur der Scan zu sehen), dass es sich um Oxydation handelt, mit der Einschränkung, dass diese Diskussion erst dann in eine andere Richtung geführt werden könnte, wenn frische Bogenteile in 'ungebraucht' vorkämen.
Was fange ich jetzt mit so einem Statement an?


Ich persönlich hadere mit dieser schnellen Prüfer-Diagnose 'Oxydation'! Was ich dabei vermisse, ist das Anführen von etablierten Methoden, die angewandt wurden, um dieses Urteil zweifelsfrei zu zementieren.
Müßte bei der Diagnose nicht auch auf bestimmte Prüfungsverfahren verwiesen werden, die, sagen wir mal' nach ISO 9001, zertifiziert sind? In meinem Berufsumfeld geht ohne QM garnichts!
Ich hebe jedenfalls das bewertete Briefstück, zu dem obendrein noch keine Parallelen gemeldet wurden, auf.
Und warte ab...
Kommentar
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Briefmarken - Sammlungen - Exponate: Probleme der Aufbewahrung und der Präsentation"
Am 26.6. findet im Haus der Philatelie und Postgeschichte in Bonn die dritte Bon(n)Philatelie Veranstaltung statt - dieses Mal mit dem auch hier oft angesprochenen Thema "Briefmarken - Sammlungen - Exponate: Probleme der Aufbewahrung und der Präsentation" Die Folienproblematik ist einer der Diskussionspunkte.
Ich habe mich dazu angemeldet und würde mich über den einen oder anderen Forumler dort freuen.
Details zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es in der aktuellen "philatelie" Juni/2010.
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Heute war ich auf der zuvor genannten Veranstaltung im Haus der Philatelie.
Wolfgang Maaßen hat das Thema sehr gut aufbereitet und vorgetragen. Er ging auf alle möglichen Schädigungen für unsere philatelistischen Sammlerstücke ein und gab für alle Bereiche konkrete Empfehlungen, wie sie zu vermeiden sind.
Die Veranstaltung wurde von 40-50 Leuten wahrgenommen, allerdings frage ich mich wie der Referent auch, warum nicht viel mehr Sammler sich für das Thema interessieren? Es gibt viele Sammler die Tausende von Euro für Ihre Stücke ausgeben, aber für eine sichere Aufbewahrung weder Zeit noch Geld aufwenden wollen. Bedauerlich war auch, dass kein einziger Berufsphilatelist dieses Thema eines Besuch wert ansah.
Für mich hat sich der Tag wirklich gelohnt, jetzt bin sehr gut informiert, welche Produkte ich für meinen Sammlungsaufbau verwenden werde, woher ich diese beziehen kann und von was man besser die Finger lässt. Vielen Dank an Wolfgang Maaßen!Kommentar
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Ein sehr interessantes Thema, welches viel mehr Zuhörer verdient.Heute war ich auf der zuvor genannten Veranstaltung im Haus der Philatelie.
Wolfgang Maaßen hat das Thema sehr gut aufbereitet und vorgetragen. Er ging auf alle möglichen Schädigungen für unsere philatelistischen Sammlerstücke ein und gab für alle Bereiche konkrete Empfehlungen, wie sie zu vermeiden sind.
Die Veranstaltung wurde von 40-50 Leuten wahrgenommen, allerdings frage ich mich wie der Referent auch, warum nicht viel mehr Sammler sich für das Thema interessieren? Es gibt viele Sammler die Tausende von Euro für Ihre Stücke ausgeben, aber für eine sichere Aufbewahrung weder Zeit noch Geld aufwenden wollen. Bedauerlich war auch, dass kein einziger Berufsphilatelist dieses Thema eines Besuch wert ansah.
Für mich hat sich der Tag wirklich gelohnt, jetzt bin sehr gut informiert, welche Produkte ich für meinen Sammlungsaufbau verwenden werde, woher ich diese beziehen kann und von was man besser die Finger lässt. Vielen Dank an Wolfgang Maaßen!
Eine schöne Veranstaltung irgendwo in Deutschland. Diejenigen, die in der Nähe wohnen, haben Glück gehabt, alle anderen schauen in die Röhre
Hätte mich auch interessiert.....
Gruß
KJKommentar
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Auch eine interessante Meinung
Viele von Euch tummeln sich in mehreren philatelistischen Foren. Zum Thema Oxydation kam auch eine interessante Meinung.
Auf jeden Fall steht dieser Fachmann (Tiefdruckspezialist) zu seiner Aussage, dass diese Marke Anrecht auf eine Unternummer hätte.Bei einer entsprechenden Vergrösserung der Marke kann man sehen, dass diese mit einer sehr dünnflüssigen Farbe gedruckt wurde (dunklere Stellen mittig). Da diese Druckfarben jeweils in der Druckerei fertiggestellt wurden, hat man hier wohl vergessen, den entsprechenden weissen Zusatz zuzugeben, welcher der Farbe ja auch die richtige Konsistenz gegeben hätte.
Der Prüfer legte sich auf Oxydation fest, mit der Einschränkung, dass diese Diskussion erst dann in eine andere Richtung geführt werden könnte, wenn frische Bogenteile in 'ungebraucht' vorkämen.
(Vgl: http://www.bdph.de/forum/showpost.ph...&postcount=174)
Ich zeige nochmal die Marke, diesmal mit höherer Auflösung.Kommentar
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Danke, Saeckingen, für die netten anerkennenden Worte!
@Kontrollratjunkie:
Es ist vielleicht ein kleiner Trost, dass diese Ratgeber-Vortragsveranstaltungen, die ich im Rahmen der "BonnPhilatelie"-Reihe in diesem Jahr im Haus der Philatelie und Postgeschichte halte, jeweils Vorabpublikationen eines von mir derzeit in Arbeit befindlichen Buches in der Reihe "Ratgeber für Briefmarkensammler" sind.
Ich habe nun hier im Arbeitsurlaub das spätere Manuskript in einer ersten 150 Seiten-Rohfassung fertig gestellt. Es gibt nun noch "tausend" Korrekturläufe und Abstimmungen, dann sind hunderte Fotos zu beschaffen, so dass ich hoffe, dass die dann vermutlich 250-300 Seiten-Schwarte im Frühjahr 2011 erscheint.
Das Werk wird lauten: "Alles, was der Sammler braucht!" und wird sich mit allen Aspekten der Informations- und Produktbeschaffung, der Produkteigenschaften und Sicherheit und tausend anderem mehr beschäftigen.
Entschuldigt, wenn ich einen kleinen Zynismus anklingen lasse: Wem eine Reise zu einer Veranstaltung nichts wert ist, vielleicht gar auch ein Buch von 20-30 Euro, hat der Mitleid verdient, wenn ihm die Marken wegfaulen?
Wer ein Hobby engagiert pflegen will, gleich welches, der muss sich eben auch fundiert damit auseinandersetzen. Auch mit dem Fachwissen anderer. Genau das tue ich, das tun die vielen Besucher in diesem Forum. Dabei kann ich nur das Wissen der Zeit und der Experten, natürlich auch der Anbieter wiedergeben und Positionen darstellen. Die zu treffende Entscheidung bleibt einem dann schon selbst überlassen.
Beste Grüße aus dem "Schwitzkasten",
womaKommentar
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Eine lange Anfahrt nützt der Deutschen Bahn oder der Mineralölindustrie, aber die Philatelie hat wirklich nichts davon.
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@Kontrollratjunkie:
Es ist vielleicht ein kleiner Trost, dass diese Ratgeber-Vortragsveranstaltungen, die ich im Rahmen der "BonnPhilatelie"-Reihe in diesem Jahr im Haus der Philatelie und Postgeschichte halte, jeweils Vorabpublikationen eines von mir derzeit in Arbeit befindlichen Buches in der Reihe "Ratgeber für Briefmarkensammler" sind.
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Entschuldigt, wenn ich einen kleinen Zynismus anklingen lasse: Wem eine Reise zu einer Veranstaltung nichts wert ist, vielleicht gar auch ein Buch von 20-30 Euro, hat der Mitleid verdient, wenn ihm die Marken wegfaulen?
Wer ein Hobby engagiert pflegen will, gleich welches, der muss sich eben auch fundiert damit auseinandersetzen. Auch mit dem Fachwissen anderer.
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woma
Heutzutage gibt es genügend technische Möglichkeiten, einen Vortrag über Internet allen Interessierten zur Verfügung zu stellen, sei als Stream oder "vertonte Powerpoint", oder einfach klassisch als DVD per Post, die dann auf einem Vereinsabend vorgeführt werden kann. Technisch ist das heutzutage nicht mehr besonders aufwendig, und es erwartet nun wirklich keiner eine technisch ausgereifte TV-Unterhaltungsshow.
Ich unterstelle den Veranstaltern, dass es ihnen um die Aufklärung und Information geht, und dann sollte man niemanden ausgrenzen.
Bücher kann ich natürlich auch im Bayrischen Wald bestellen, aber der Nachteil von Büchern ist nun mal, dass sie mit der Aktualität immer etwas hinterherhinken. Trotzdem freue ich mich auf das Werk.Kommentar
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