Wer kennt diesen Prüfer (Bayernmarke)

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  • Kreuzerjäger
    Registrierter Benutzer
    • 28.05.2007
    • 80

    #1

    Wer kennt diesen Prüfer (Bayernmarke)

    Hallo.

    Ich habe eine Frage zu rückseitig angebrachten Stempeln oder Zeichen auf klassischen Bayern Marken (hier die blaue 3 Kreuzer).
    Momentan habe ich die Aussage, es wären wohl Besitzerzeichen und eventuelle Prüfzeichen.
    Doch irgendwie ist meine Skepsis noch nicht weg.
    Eine Marke hat einen Stempel ähnlich eines Mühlradstempels und die andere hat drei Zeichen auf der Rückseite.
    Hat jemand von den Bayernexperten eine Erklärung ?

    Besten Dank im voraus.

    BlaueDreiKreuzer
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  • bayern klassisch
    Registrierter Benutzer
    • 20.10.2005
    • 2027

    #2
    Es sind alles Besitzerzeichen, die nichts mit der Echtheit von Marke oder Stempel zu tun haben.
    Heute mag man speziell Stempel in frischer Farbe und ungewöhnlicher Grösse, wie etwa den unteren, gar nicht mehr, da sie oft durchschlagen und so die Ansehnlichkeit der Marke leidet.

    Beste Grüsse von bayern klassisch
    Beatus ille, qui procul negotiis

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    • Kreuzerjäger
      Registrierter Benutzer
      • 28.05.2007
      • 80

      #3
      Besten Dank.

      Da habe ich wieder was gelernt.

      BlaueDreiKreuzer

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      • Kreuzerjäger
        Registrierter Benutzer
        • 28.05.2007
        • 80

        #4
        Wer kennt diesen Prüfer (Bayernmarke)

        Hallo.

        Habe bei meiner 3 Kreuzersammlung von Bayern einen Prüfer entdeckt, den ich nicht kenne. Kennt ihn von euch jemand?

        Gruss BlaueDreiKreuzer
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        • Ferrari
          Registrierter Benutzer
          • 18.08.2006
          • 461

          #5
          Hartmann war kein Prüfer, sondern ein sehr rühriger Händler und ein echter Bayernexperte, der sicher mehr Material gesehen hat, als so mancher Prüfer.
          Er hat auch Bayernalben und Mühlradstempelalben- und Kataloge herausgegeben.
          Tätig ca. 1910-1970 in Regensburg.

          Mfg
          Ferrari

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          • 1867
            Registrierter Benutzer
            • 19.03.2004
            • 2054

            #6
            Allerdings gab es wesentlich früher auch einen Hugo Hartmann.
            Dessen Kompetenz auf meinem Sammelgebiet wage ich ihm getrost
            abzusprechen.
            Er müßte so zwischen 1880 - 1900 aktiv gewesen sein, wahrscheinlich auch
            noch drüber hinaus.
            ... Literatur spricht viele Bände ...

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            • Kreuzerjäger
              Registrierter Benutzer
              • 28.05.2007
              • 80

              #7
              Hallo.

              Recht herzlichen Dank für eure Antworten.

              Habe noch etwas auf einen Brief gefunden, was mich interessieren würde.

              Was soll das kleine "b" unter den unten angefügten Marken bedeuten. Hat ein Prüfer diese Marken als Typ b eingestuft?
              Bloß, was soll dieses kleine "b" bedeuten. In den Katalogen find ich keine Einteilung nach "b" (Sem, Michel).
              Im Michel Spezial gibt es eine Einteilung nach a und b bei der Michelnr. 2 I (Platte 1).
              Hier liegt aber definitiv keine Platte I vor. Für mich ist bei beiden Marken die 2 II (Platte 3) zu erkennen.
              Habe sonst auch kein anderes Prüferkennzeichen auf dem Brief gefunden.


              Besten Dank und viele Sammlergrüsse aus dem Ruhrgebiet

              BlaueDreiKreuzer
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              • Ferrari
                Registrierter Benutzer
                • 18.08.2006
                • 461

                #8
                Rätselraten

                Das ist die alte Krux mit dem Signieren von Marken und Briefen.
                Hinterläßt nur einen sinnlosen häßlichen Fleck.

                Mfg
                Ferrari

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                • bayern klassisch
                  Registrierter Benutzer
                  • 20.10.2005
                  • 2027

                  #9
                  Die b sind zumindest in der heutigen Zeit sinnlos, wenn sie es nicht schon bei ihrer Anbringung waren.
                  Vor vielen Jahren sahen die Katalognummern bzgl. der Farben aber noch ganz anders aus, so dass es durchaus sein kann, dass vor Jahrzehnten auch die billigen Typen farbunterschieden wurden.

                  Bayerns Farbgebung ist sowieso der grösste Witz, also am besten du vergisst diese b schnell wieder.

                  Beste Grüsse von bayern klassisch
                  Beatus ille, qui procul negotiis

                  Kommentar

                  • brfmhby
                    Armenien, Batum
                    • 16.09.2005
                    • 1516

                    #10
                    Zitat von Ferrari
                    Das ist die alte Krux mit dem Signieren von Marken und Briefen.
                    Hinterläßt nur einen sinnlosen häßlichen Fleck.

                    Mfg
                    Ferrari
                    das ist pauschal und sachlich falsch

                    b.
                    "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

                    Kommentar

                    • TomWolf_de
                      Heimatsammlung Esslingen
                      • 25.10.2006
                      • 140

                      #11
                      In meinem Lipsia-Deutschland-Katalog aus 1984 habe ich mal nachgesehen, dort sind für die Bayern 2 keine Typen angegeben, dafür drei Farben. "b" ist dort als billigste notiert. Eventuell stammt die Prüfung von einem der ehemaligen DDR-Prüfer. Ist aber nur eine Vermutung.

                      Gruß
                      Thomas

                      Kommentar

                      • Ferrari
                        Registrierter Benutzer
                        • 18.08.2006
                        • 461

                        #12
                        @brfmhby
                        Zitat:
                        Zitat von Ferrari
                        Das ist die alte Krux mit dem Signieren von Marken und Briefen.
                        Hinterläßt nur einen sinnlosen häßlichen Fleck.

                        Mfg
                        Ferrari

                        das ist pauschal und sachlich falsch

                        b.
                        Was soll denn an dieser Aussage falsch sein ?
                        Kaum ist eine Marke signiert, beschriftet, bekrakelt oder bestempelt, weiß doch keiner mehr, wer der Verursacher (Prüfer, Fälscher, Eigentümer) war und was das für die Marke zu bedeuten hat, wie man auch an diesem Beispiel wieder sehen kann.
                        Kein Münzensammler käme Beispielsweise auf so eine Idee sich auf den Münzen unentfernbare Krakeleien anbringen zu lassen.

                        Mfg
                        Ferrari

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                        • brfmhby
                          Armenien, Batum
                          • 16.09.2005
                          • 1516

                          #13
                          Zitat von Ferrari
                          @brfmhby

                          Was soll denn an dieser Aussage falsch sein ?
                          Kaum ist eine Marke signiert, beschriftet, bekrakelt oder bestempelt, weiß doch keiner mehr, wer der Verursacher (Prüfer, Fälscher, Eigentümer) war und was das für die Marke zu bedeuten hat, wie man auch an diesem Beispiel wieder sehen kann.
                          Kein Münzensammler käme Beispielsweise auf so eine Idee sich auf den Münzen unentfernbare Krakeleien anbringen zu lassen.

                          Mfg
                          Ferrari
                          habe ich doch mehrfach erklärt. signaturen

                          - helfen den "weg" der marke durch die zeiten nachzuvollziehen
                          - können aussagen zur echtheit machen (ukraine dreizack aufdrucke, armenien aufdrucke)
                          - geben interessante zusatzinformationen

                          beispiel:

                          ca. 1935 hat der staatliche briefmarkenhandel der su beschlossen, die ausländer etwas abzuzocken bzw. den wert der eigenen markenbestände zu verbessern. dazu wurden marken das zarenreiches mit diversen überdrucken versehen - bürgerkriegszeiten vorzugsweise. oftmals mit den originalstempeln.
                          manchmal kann man diese marken anhand der signaturen erkennen. zum beispiel sind vereinbarungsaufdrucke aus aserbaidschan mit AzVoka stempel aus der "nachproduktion" und nicht wirklich echt.


                          noch ein beispiel:

                          bei armenien aufdrucken gibt es weltweit keinen prüfer - hier ist man komplett auf sich selbst gestellt (ceresa und mikulski sind im ruhestand).
                          wenn man die literatur liest lernt man, es gibt einzelne signaturen, die mit bestimmten hintergrundwissen eine marke erheblich aufwerten (romeko, rosselevitch, ceresa, mikulski). die wahrscheinlichkeit, dass marken mit diesen signaturen echt sind, ist erheblich größer als unsignierte marken.


                          du siehst, es gibt nicht nur helgoland oder altdeutschland, da ist mehr. signaturen sind nicht grundsätzlich schlecht!

                          b.
                          "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

                          Kommentar

                          • 1867
                            Registrierter Benutzer
                            • 19.03.2004
                            • 2054

                            #14
                            Sollte es tatsächlich mehr als einen Quadratkilometer geben?
                            Dann ess ich es auf !
                            ... Literatur spricht viele Bände ...

                            Kommentar

                            • Ferrari
                              Registrierter Benutzer
                              • 18.08.2006
                              • 461

                              #15
                              @brfmhby

                              Du gehst bei deinen Überlegungen fälschlicherweise davon aus, daß eine Prüfsignatur immer echt ist und daher eine Aussage über die Marke zuläßt.
                              Diese Annahme ist jedoch grundweg falsch.

                              Liegt so eine Marke vor mir, weiß ich doch nicht, ob der Prüfstempel echt ist.
                              Daher kann ich so etwas allenfals als Fleck auf der Marke interpretieren.

                              Selbst die BPP-Prüfer sagen ja, daß sie keine Prüfstempel prüfen.
                              Das sagt doch wohl alles. Oder?


                              Mfg
                              Ferrari

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