DDR Briefmarken (Diverses)

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  • Jurek
    DDR Spezial, bis MiNr.745
    • 28.09.2005
    • 2834

    #1

    DDR Briefmarken (Diverses)

    [Ich bin kein besonderer Freund von Haufen neuen Themen, die man nur wegen einer kurzen allgemeinen Frage öffnet. Daher (da ich keinen anderen passenden Thread gefunden habe – der vielleicht auch aufgelöst wurde?), mache ich (wieder) einen allgemeinen Thread zum Thema DDR-Briefmarken auf.]

    Der BPP Paul hat geschrieben:
    „Bei der Mi.-Nr. 244 können die bisher katalogisierten Farbtönungsunterschiede b „graurot“ und c „dunkelzinnoberrot“ nicht mehr aufrecht erhalten bleiben.“.
    Weiß da jemand was Näheres dazu?
    Was heißt das auf verständliches Deutsch übersetzt: Dass es die FARBGRÄNZEN nicht mehr stimmen und erst neu definiert werden müssen, oder dass sie völlig aufgelöst werden und alles nur zur EINER FARBE mit verschiedenen Tönen gehören wird?
    Denn ich beobachte, dass es da und dort immer wieder die DDR-MiNr.244b in Angebot gibt, wo sich die Leute davon trennen wollen… (244c habe ich noch nie gesehen).
    Daher kann ich heute viel leichter die 244b bekommen, als welche anderen billigeren, die ich immer noch suche… =(soviel auch zum Nebenthema „Massenware“)…
  • *MGS*
    DDR und Preussen
    • 30.10.2003
    • 328

    #2
    Woher hast du den die Aussage ?

    Also für mich klingt das ja eher so, als ob die Prüfer sich erst noch was überlegen werden, bis dahin würde ich die Finger von 244 b lassen.

    Kommentar

    • Hangover
      Danzig und T+T
      • 05.09.2003
      • 644

      #3
      Wenn die Aussage so vollständig ist (und insbesondere der Hinweis "Wir überarbeiten die Abgrenzung / Einteilung der Farben" fehlt), heisst das, dass es in Zukunft keine b und c mehr geben wird.

      Kommentar

      • Jurek
        DDR Spezial, bis MiNr.745
        • 28.09.2005
        • 2834

        #4
        Hangover

        O – oo … !
        Soo ein Pech! Denn ich war schon inzw. blöd genug (?) bei eBay einem stolzen Preis dafür hinzublättern!
        Der Andere da (siehe hier), der dauernd dies in Angebot hat, ist nach wie vor da fleißig im anbieten der „b“-Farbe zum recht stolzen Preis!

        Was soll ich jetzt machen? Quasi nach längerer Zeit „Reklamieren“? Wegen was, was IN DIESEM FALL BERECHTIGT WÄRE?

        Schonwieder stolze Summe = Lehrgeld bezahlt!?
        Zuletzt geändert von Jurek; 25.12.2008, 06:42.

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        • twistrrr
          Gesamtdeutschland
          • 27.05.2006
          • 14

          #5
          DDR 757 - auf Pergementpapier?

          Gut, dann klinke ich mich mal mit der nächsten DDR-Frage hier ein.

          Ich habe in meinen Beständen eine gestempelte DDR Nr.757 gefunden, die auf einem pergamentartigen Papier gedruckt ist. Das fühlt sich dann ähnlich an wie das Zigarettenpapier der SBZ Provinz Sachsen MiNr. 90 + 91, nur um einiges stärker und stabiler. Das Papier ist stark durchscheinend und gegen das Licht lässt sich auch eine Struktur erkennen. Ob es sich dabei um ein Wasserzeichen handelt lässt sich schwer sagen, unter dem Signoscope hab ich leider keine klare Antwort darauf finden können (tendiere aber doch eher zu einem Nein).

          Meine Frage, da der Michelkatalog dazu keine Aussage macht: Was ist das für ein Papier und wieso finde ich auf einem solchen eine Briefmarke gedruckt? Ich gehe mal davon aus, dass dieses Papier nicht der Normalfall ist, da alle anderen mir vorliegenden Marken aus diesem Satz auf "normalem" Papier gedruckt sind.

          Kann mir da jemand weiterhelfen?

          Vielen Dank
          Marc

          Kommentar

          • Jurek
            DDR Spezial, bis MiNr.745
            • 28.09.2005
            • 2834

            #6
            Hallo Marc,

            vorteilhaft wäre es, wenn du diese Marke mit dergleichen auf normalen Papier (nur um den Unterschied auf deinem Bild zu sehen) hier abbilden könntest.
            Der DEUTSCHLAND-MICHEL-Spezial ist dazu nicht sehr gut geeignet, da ich schon längst festgestellt habe, dass da sehr viele wichtige Informationen noch fehlen.

            Eines kann alternativ aber möglich sein, dass nämlich diese Briefmarke Fett eingesaugt ist. So wird sie auch hygroskopisch… Falls sie Gummi haben sollte, wie schaut dieses aus? …

            Gruß â€“ Jurek

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            • twistrrr
              Gesamtdeutschland
              • 27.05.2006
              • 14

              #7
              Hallo Jurek,

              anbei ein Scan der Marke (rechts) mit einem gewöhnlichen Vergleichsstück.
              Leider ist die betroffene Marke nicht postfrisch, daher auch keine Aussage über den Zustand der Gummierung möglich.

              Das mit dem Fett war auch mein erster Gedanke als ich die Marke zwischen den anderen gesehen habe. Das müsste ja aber bedeuten, dass sie wohl ein längeres Bad in Olivenöl genommen hat, oder eine Zeit lang auf der Butter gelegen hat, bis sie DEN Zustand erreicht hat, oder?
              Nur als ich sie dann mal herausgenommen und angesehen habe, war irgendwie gleich das Zigerettenpapier SBZ vor meinen Augen. Daher eigentlich auch die Frage.
              Butter ist aber gar nicht schlecht, denn wenn man die Marke mal in der Hand hält fühlt es sich tatsächlich an wie (bedrucktes) Butterbrotpapier...

              Also, falls es doch noch interessante Hinweise hierzu gibt freue ich mich darüber. Ansonsten kommt die Marke in mein dickes Album "Abartige Abarten die eigentlich gar keine sind, auf die der Marc aber trotzdem hereingefallen ist...".
              Angehängte Dateien

              Kommentar

              • Harald Krieg
                Ostafrikasammler
                • 27.06.2003
                • 4795

                #8
                Eines kann alternativ aber möglich sein, dass nämlich diese Briefmarke Fett eingesaugt ist. So wird sie auch hygroskopisch

                @Jurek

                Hygroskopisch bedeutet, dass etwas Wasser aufnimmt. Fett ist ist sicherlich nicht hygroskopisch.

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                • loki
                  Registrierter Benutzer
                  • 13.03.2004
                  • 171

                  #9
                  Hallo
                  Würde auch auf Fett oder Öl tippen. Nach einem anderen Papier sieht es mir eher nicht aus, gerade weil sie auch so unregelmässig aussieht. Leg das ding doch mal in lauwarmes Wasser, mit einem Spritzer Spülmittel - dann kannst du sehen ob die irgendein Fett oder Öl absondert.

                  Gruss
                  loki
                  No Gates! No Bill!

                  Kommentar

                  • Farame
                    Registrierter Benutzer
                    • 20.03.2007
                    • 29

                    #10
                    Hallo,
                    habe so ein Fund auch bereits mit der DDR Nr.773 gemacht, zumindest sieht es ebenfalls so durchscheined aus.
                    Was ich bei meiner als fehler vermutete ist, das man beim ablösen was falsch gemacht hatte und ein teil der hinteren Briefmarkenschicht (weiß nicht ob es dafür eine spezielle bezeichnung gibt) verloren ging.
                    Vielleicht ist bei deiner auf der Rückseite ja noch was zu sehen?

                    Kommentar

                    • PW0001
                      Tschechoslowakei
                      • 16.11.2003
                      • 767

                      #11
                      Es sieht wirklich wie Fett aus. Auch wenn es sich komisch anhört: Halte doch mal Dein Riechorgan daran. Das Fett müsste ja ranzig geworden sein und das könnte man u.U. riechen.
                      Gruß Peter

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                      • Dirk Bake
                        Deutschland-gest.-Sammler
                        • 04.07.2003
                        • 1686

                        #12
                        Mir ist ähnliches passiert, als ein Tropfen Olivenöl Bekanntschaft mit einer gestempelten Bund-Marke gemacht hat. Daher mein Tipp: Einige beschädigte gestempelte DDR-Marken derselben Serie verschiedenen Fetten und Ölen aussetzen und abwarten was passiert.
                        Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Zusammendrucke. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

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                        • Jurek
                          DDR Spezial, bis MiNr.745
                          • 28.09.2005
                          • 2834

                          #13
                          @ Saeckingen

                          Danke für den Hinweis!
                          Was ich eigentlich meinte (ich hoffe, dass es trotzdem verstanden wurde), dass die Marke zum Teil opake Eigenschaften verloren hat, und somit das Licht und nah anliegende Muster durchlässt. Solche transluzente Marken, erscheinen (ähnlich wie das erwähnte Butterpapier) etwas transparenter …
                          Daher so fleckige Marke wie abgebildet, halte ich persönlich (man darf anderer Meinung sein) nicht für ein Erzeugnis der DDR-Druckerei, sondern als nachträgliches Machtwerk (entweder absichtlich oder wo unabsichtlich geschehen).
                          Nimmt man ein normales Blatt Papier und tropft darauf (von mir aus) paar Tropfen Olivenöl, bekommt man auch eine Art „Nachahmung“ des „Pergaminpapiers“.
                          Also diese erwähnte Marke in so einem Zustand, halte ich persönlich als MAKULATUR, aber keine Abart oder so was, die wert wäre diese aufzuheben. …

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                          • Jurek
                            DDR Spezial, bis MiNr.745
                            • 28.09.2005
                            • 2834

                            #14
                            Apropos:

                            Ich kenne auch solche fleckige Struktur von unsachgemäßen ‚Nachgummierungen’…
                            -(habe Beispiele davon in meinem Archiv).

                            Kommentar

                            • twistrrr
                              Gesamtdeutschland
                              • 27.05.2006
                              • 14

                              #15
                              Vielen Dank!

                              Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, hat mich sehr gefreut!

                              Gerochen habe ich an der Marke schon mal, riecht aber eigentlich wie alle anderen Marken auch - jedenfalls nicht nach ranzigem Fett.

                              @Farame: Ich habe nicht den Eindruck, dass da irgendeine Papierschicht (unsachgemäß) abgelöst worden sein sollte. Zumal die Stärke des Papieres der einer normalen Marke entspricht. Erkennen kann ich da auf jeden Fall nichts.

                              Ich werde aber mal eure Anregungen aufgreifen und eine kleine Testreihe "Marke in Spülmittel" sowie "Marke in Öl" durchführen. Mal sehen was sich ergibt, ich werde euch unterrichten.

                              Viele Grüße
                              Marc

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