Fälschungen bei eBay & Co.

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  • ebaygeschädigter
    Registrierter Benutzer
    • 06.08.2006
    • 13

    #76
    Weitere Fälle aus der 'EBAY-Käufer Praxis'

    Ich stehe dazu.

    --------------------------------------------------------------------------------

    @Saeckingen

    Natürlich stehe ich zu meinen Aussagen. Und da ich dich nicht persönlich kenne, kann ich dich mit meinen allgemeinen Aussagen über EBAY ja wohl kaum gemeint haben. Nachvollziehbar ??

    AKTUELL: In Frankreich läuft gerade neu eine Klage gegen EBAY wegen mangelhafter Fälschungsbekämpfung.


    Mir ist durch EBAY ein Schaden von min. 2.000 EURO enstanden.

    1. Fall: Verkäufer hat sich nach erhaltenem Geld bei EBAY abgemeldet.
    EBAY sinngemäß: Sie müssen sich privatrechtlich selber bemühen.
    Nicht einmal die Adresse stimmte.

    2. Fall: Verkäufer war auf einmal bei EBAY gesperrt. Für mich zu spät. Geld weg

    3. Fall: Stark reparierte Marke vom Auktionshaus mit gefälschter Signatur.
    Zu spät gemerkt. Bei EBAY schon lange gelöscht. Nur freche Antwort vom Auktionshaus.

    4. Fall: Weigere mich nach Hinweis, Fälschung zu bezahlen. Abmahnung von EBAY als unzuverlässiger Kunde !! Wenigstens kein finanzieller Schaden ...

    5. Fall: Verkäufer schickt völlig wertlose Marke. Reklamation, Verkäufer behauptet, er hätte Privatkonkurs angemeldet. Anwalt also sinnlos.
    Von EBAY natürlich keine Hilfe. Verkäufer wird erst viel später bei EBAY gesperrt.

    6. Fall: Verkäuferin (!!) schickt falsche Marke und behauptet dann, ich hätte die Marke vertauscht. EBAY natürlich Fehlanzeige. Im Gegenteil: Trotz prompter Zahlung eine negative Bewertung für mich.

    usw, usw, usw ...


    Und dann noch die unzähligen Fälle, wo die Marken einfach 'großer Mist'
    waren und ich die Marken reklamieren mußte. Kostet auch Porto und Zeit !!

    @Saeckingen : Leider noch kein Kommentar ... darf ich das als Zustimmung werten.

    Hier noch weitere Highlights aus dem Leben eines EBAYGESCHÄDIGTEN:

    7. Fall: Höherwerige Briefmarken (ohne Einschreiben) gehen anscheinend aus Prinzip verloren. Nach der fünften (angeblich) verloren gegangenen Marke: Nur noch per Einschreiben !!

    8. Fall: Verkäufer (XXX) verkauft mir angebliche Braunschweig 8b. Ist natürlich keine. Bei Reklamation droht er mir mit 'Negativ-Bewertung'. Das EBAY-Bewertungssystem

    9. Sammlung gekauft bei Großverkäufer. Alle Marken bildseitig schön, jedoch dünn und minderwertig. Reklamation ? Da ich bisher, wo auch immer, keine Briefmarken verkaufe: Gleich in den Müll mit dem Mist.


    Frage: Darf ich mich unter diesen Umständen als 'EBAYGESCHÄDIGTER' bezeichen ?


    EBAYGESCHÄDIGTER
    Zuletzt geändert von Lars Böttger; 31.08.2006, 12:27.

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    • xxx

      #77
      Ja und als Pechvogel...mir ist das noch nie pasiert und ich erwerbe 99% meine Sammlung über Ebay...

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      • Stan
        SAMMELGEBIET POLEN
        • 15.06.2003
        • 706

        #78
        @ebaygeschädigter in manchen Punkten kann Dir das auch ausserhalb von E-Bay passieren. Ist also nicht nur ein E-Bay Problem! Man muss nur immer daran denken, dass im Leben die wenigsten Menschen an das Wohl anderer denken. Also immer ein Stück mistrauen.
        Wenn ich an meine Anfänge zurückdenke, so vor 20 Jahren, was für mist mir da von Vereinskolegen angedreht wurde, dass ich für teures Geld bei denen gekauft habe, müsste ich Vereinsgeschädigter hier im Forum heissen!
        Ich habe auch schon etliches bei E-Bay gekauft, und ich habe bis jetzt nur eine Bewertung abgegeben die nicht positiv war. War aber kein Markenkauf!

        Eine Frage hätte ich noch, was ist Dir wichtiger eine positive E-Bay Bewertung, oder die richtige Marke?
        Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.

        (George Bernard Shaw Irischer Dramatiker, 1856-1950)


        Stan

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        • Cubitus
          Registrierter Benutzer
          • 19.07.2005
          • 225

          #79
          Immer wenn bei mir die Gierdrüse anschwillt, mache ich Fehler. Vor allem dann, wenn ich irgendwetwas besonderes sehe, was eigentlich viel zu schön ist, um wahr zu sein. Dann passiert's ! Dann werde ich kalte erwischt. Ich habe bei EBAY auch schon Le(e)hrgeld bezahlt, bin aber dank paypal-prodding immer wieder an mein Geld gekommen.
          Es stimmt: Bei EBAY ist es wie im richtigen Leben. Da schaffen es auch immer wieder Vertreter, Besteckgarnituren, die bei den Aldi-Brothers 20 Euro kosten, den Leuten für 500 € anzudrehen.

          Kommentar

          • Lars Böttger
            www.arge-belux.de
            • 07.08.2003
            • 8417

            #80
            @ebaygeschädigter:

            Du schliesst keinen Kaufvertrag mit eBay ab, sondern mit dem Verkäufer. Wenn es da Probleme gibt, musst Du Dich immer mit dem Anbieter auseinandersetzen. Die von Dir geschilderten Probleme sind nicht eBay-spezifisch, das kann Dir immer wieder passieren - siehe Meldungen zum Sammlerschutz in der "Philatelie".

            M.M. nach liegt das Hauptproblem darin, dass die Käufer zuwenig über ihre Rechte wissen und sich von "Privatverkauf nach EU-Recht"-Sprüchen einschüchtern lassen. Und wenn man sich nicht von dem Bewertungssystem "blenden" lässt, sondern ein paar einfache Grundregeln beachtet, dann ist der Kauf über die Plattform eBay bestimmt nicht unsicherer, als bei einem Händler oder einem Auktionshaus.

            Beste Sammlergrüsse!

            Lars
            www.bdph.de und www.arge-belux.de

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            • Fehldruck
              Registrierter Benutzer
              • 30.05.2004
              • 3826

              #81
              @ebaygeschädigter da lohnen sich 30Euro BDPh Mitgliedsbeitrag im Jahr nur für den Sammlerschutz. da hätte man Dir bei der ein oder anderen Sache bestimmt helfen können.

              Ich sehe es wie deckelmouk- wenn Du in der DBZ auf ne Anzeige etwas kaufst, haftet ja auch nicht die DBZ. In Deinen ganzen aufgeführten Beispielen hat nicht ein einziges Mal ebay Dich geschädigt. Deshalb finde ich Dein Gejammere fehl am Platz.

              An Deiner Stelle ...bei den vielen Verlusten und Verärgerungen würde ich nur noch beim Händler bzw. bei der Saalauktion einkaufen- genau gesehene Ware gegen Geld -wie an der Currywurstbude.


              Fehler zu machen, ist nicht dumm.
              Dumm ist, wenn man immer wieder den selben Fehler macht.

              Fehldruck

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              • Juergen Kraft
                Registrierter Benutzer
                • 30.11.2005
                • 1747

                #82
                Selber Fälschungen stempeln macht Spaß

                Hallo,

                heute wurde mir ein ganz besonderer Artikel gemeldet. Der Anbieter nimmt eine echte, alte Ansichtskarte, kauft bei Ebay einen Behördenstempel, den er für einen Poststempel hält (der aber keiner ist), kauft bei Ebay Fälschungen von Zeppelinmarken (hier ein Einkaufsbeispiel durch den Anbieter) und fabriziert aus den Zutaten ein Machwerk das er anbietet als:

                Zeppelin, karte echt , stempel echt ,marke falsch. Es ist Artikel 180023620174

                Der Stempel war erst vor kurzem bei Ebay, an den heutigen Anbieter der hausgemachten Fälschung verkauft worden.



                Ich habe das Angebot zur Löschung weiter gegeben. Der Stempel ist weder echt, noch ein Poststempel. Diese Stempel wurden von einem Abschlag eines Urstempels mit verstellbarem Datum, in größerer Stückzahl gefertigt. Es wurden kupferhaltige Klischees gefertigt, die auf Messingplatten aufgebracht wurden. Das Metall wurde geätzt. Die Eigenschaft kann man am Verlauf des Materials erkennen. Mir ist der genaue Verwendungszweck nicht bekannt. Es könnten neue Formulare zu stempeln gewesen sein, eine statistische Erhebung oder ähnliches. Kennt jemand die ursprüngliche Verwendung dieser vervielfältigten Stempel? Hier das Foto eines gleichen Stempels. Man kann hier deutlich die mitklischierten Quetschränder an der unterschiedlichen Breite der Linien erkennen. Der Verwender, bzw. Auftraggeber, sicher eine Behörde, hat den Stempel, nach Art der Stempelfälscher, vervielfältigen lassen.



                Der Anbieter bastelt ein Machwerk zusammen und bietet es einfach so an.

                Was sagt man dazu?
                Zuletzt geändert von Juergen Kraft; 31.08.2006, 14:55.
                Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
                Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
                Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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                • xxx

                  #83
                  find ich jetzt nicht soo tragisch weil er das offensichtlich als Gag einstellt...jeder der lesen kann liest auch das er den Stempel woanders gekauft hat und selber draufgebappt hat und er sagt was falsch ist..Anders wäre es wenn er das Ding als echt anbieten... Schade wenn er die Karte so eingestellt hätte brächte sie ihm wahrscheinlich mehr
                  Zuletzt geändert von Gast; 31.08.2006, 14:40.

                  Kommentar

                  • usul3
                    Island und Russland,UdSSR
                    • 08.08.2006
                    • 182

                    #84
                    Zeppelin

                    Der Anbieter sagt, das das ganze Ding ein Fake ist und ist verstoßt damit gegen kein Gesetz und keine Richtlinien. Hier versucht nur jemand Müll, den er auch ganz gut beschreibt an irgend einen Deppen zu verkaufen. Die Frage ist: Was macht der Käufer mit dem "Kunstwerk". Eigentlich lohnt sich das Ding nur zum Grillanmachen. Frei nach der Devise großer deutscher Musikkunst: "Ein bisschen Spaß muss sein...."

                    Kommentar

                    • ebaygeschädigter
                      Registrierter Benutzer
                      • 06.08.2006
                      • 13

                      #85
                      @EBAY-Nichtgeschädigte

                      Ist OK. Wie können es damit bewenden lassen.
                      Als EBAY-Verkäufer, der ich nun mal nicht bin, würde ich die Sache auch
                      locker sehen.

                      <b>Bei einer Saalauktion können mir alle die geschilderten Dinge jedenfalls nicht passieren.</b>

                      Nach nunmehr weit mehr als 1000 EBAY-Käufen gelingt mir mittlerweile auch ab und zu das vermeintliche Schnäppchen.


                      EBAYGESCHÄDIGTER

                      Kommentar

                      • Juergen Kraft
                        Registrierter Benutzer
                        • 30.11.2005
                        • 1747

                        #86
                        Man beachte den Titel: Stempel echt!

                        Zitat von xxx
                        find ich jetzt nicht soo tragisch weil er das offensichtlich als Gag einstellt...jeder der lesen kann liest auch das er den Stempel woanders gekauft hat und selber draufgebappt hat und er sagt was falsch ist..Anders wäre es wenn er das Ding als echt anbieten... Schade wenn er die Karte so eingestellt hätte brächte sie ihm wahrscheinlich mehr
                        Natürlich ist es ein Gag. Der Artikel ist aber nicht korrekt beschrieben. Nach geltender Rechtsprechung zählt zunächst der Titel. Dort steht: Stempel echt!

                        Es gibt ja echte Stempel auf falschen Marken. Das sind Fälschungen zum Schaden der Post. Also, die Beschreibung ist nicht korrekt.

                        Viele Grüße
                        Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
                        Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
                        Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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                        • xxx

                          #87
                          wenn ich dein erstes Posting richtig verstehe ist der Stempel schon echt hat als Behördenstempel nur nichts auf dem Brief zu suchen

                          Kommentar

                          • Juergen Kraft
                            Registrierter Benutzer
                            • 30.11.2005
                            • 1747

                            #88
                            Stempel echt!

                            Zitat von xxx
                            wenn ich dein erstes Posting richtig verstehe ist der Stempel schon echt hat als Behördenstempel nur nichts auf dem Brief zu suchen
                            Diese Stempel wurden so, vor dem 1. 11. 1939, im amtlichen Auftrag hergestellt. Es handelt sich aber nicht um einen Poststempel. Man hätte auch mit einem Kinderpost - oder Absenderstempel stempeln können und schreiben: Stempel echt.

                            Auf Briefmarken sind mit echten Stempeln, echte Poststempel gemeint, die am Tag des gezeigten Datums (oder, wie bei der Versanstelle), zumindest zeitnah verwendet wurden.

                            Die Rubrik ist auch falsch. Es handelt sich um eine verschandelte Ansichtskarte. Dafür gibt es Rubriken. Genaugenommen um einen Scherzartikel (sihe Bemerkung: GAG!).

                            Also: keine Briefmarke = falsche Rubrik! Kein echter Stempel = falscher Titel!

                            Der Gag wird sicher von Ebay gelöscht werden.

                            Viele Grüße
                            Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
                            Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
                            Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

                            Kommentar

                            • xxx

                              #89
                              auch recht

                              Kommentar

                              • wi.kr
                                Registrierter Benutzer
                                • 20.08.2004
                                • 501

                                #90
                                @erstlesen: Ich halte den Stempel "Deutsches Reich" insgesamt f&#252;r ein Machwerk. Genaugenommen w&#228;re es ein Dienstsiegel, das im oberen Teil einen Reichsadler mit Hakenkreuzkranz tr&#228;gt. Dienstsiegel sind zur Freimachung von Postwertzeichen grunds&#228;tzlich nicht zugelassen gewesen (wenn wir einmal von Notentwertungen in der Nachkriegszeit absehen, z.B. Georgsmarienh&#252;tte usw.). Dienstsiegel mit der Bezeichnung des Staates (hier: Deutsches Reich) ohne weitere n&#228;here Beh&#246;rdenbezeichnung sind mir unbekannt. Auch die im unteren Teil verwendete Ziffer 31 w&#228;re im Normalfall eines Dienstsiegels immer nur einer Beh&#246;rde zugewiesen gewesen. Dienstsiegel dienen der Beglaubigung und m&#252;ssen deshalb konkret einem bestimmten zur F&#252;hruing des Dienstsiegels berechtigten beamten zugeordnet werden k&#246;nnen, was nat&#252;rlich nur geht, wenn im Siegel selbst die Beh&#246;rde genannt ist. Auch eine Beh&#246;rde "Bundesrepublik Deutschland" gibt es nicht und folglich - jedenfalls soweit ich wei&#223;; ich lasse mich gerne belehren - auch kein Siegel mit entsprechendem Inhalt.
                                Zuletzt geändert von wi.kr; 31.08.2006, 15:47.

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