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Natürlich stehe ich zu meinen Aussagen. Und da ich dich nicht persönlich kenne, kann ich dich mit meinen allgemeinen Aussagen über EBAY ja wohl kaum gemeint haben. Nachvollziehbar ??
AKTUELL: In Frankreich läuft gerade neu eine Klage gegen EBAY wegen mangelhafter Fälschungsbekämpfung.
Mir ist durch EBAY ein Schaden von min. 2.000 EURO enstanden.
1. Fall: Verkäufer hat sich nach erhaltenem Geld bei EBAY abgemeldet.
EBAY sinngemäß: Sie müssen sich privatrechtlich selber bemühen.
Nicht einmal die Adresse stimmte.
2. Fall: Verkäufer war auf einmal bei EBAY gesperrt. Für mich zu spät. Geld weg
3. Fall: Stark reparierte Marke vom Auktionshaus mit gefälschter Signatur.
Zu spät gemerkt. Bei EBAY schon lange gelöscht. Nur freche Antwort vom Auktionshaus.
4. Fall: Weigere mich nach Hinweis, Fälschung zu bezahlen. Abmahnung von EBAY als unzuverlässiger Kunde !! Wenigstens kein finanzieller Schaden ...
5. Fall: Verkäufer schickt völlig wertlose Marke. Reklamation, Verkäufer behauptet, er hätte Privatkonkurs angemeldet. Anwalt also sinnlos.
Von EBAY natürlich keine Hilfe. Verkäufer wird erst viel später bei EBAY gesperrt.
6. Fall: Verkäuferin (!!) schickt falsche Marke und behauptet dann, ich hätte die Marke vertauscht. EBAY natürlich Fehlanzeige. Im Gegenteil: Trotz prompter Zahlung eine negative Bewertung für mich.
usw, usw, usw ...
Und dann noch die unzähligen Fälle, wo die Marken einfach 'großer Mist'
waren und ich die Marken reklamieren mußte. Kostet auch Porto und Zeit !!
Das ist das auch EBAY, liebe 'Schnäppchenjäger'.
Bilde ich mir das ein, oder ist die Marke oben nachgezähnt?
Mit Sammlergruß mur
Hallo,
der angespachtelte Teil hatte natürlich keine Zähne mehr und mußte natürlich nachgezähnt werden. Die Prüfzeichen sind falsch, der Stempel ist falsch. Auch an diesem Stempel ist die Erkennung, wie beim Hamburgstempel möglich.
ich halte den Hamburg-Stempel auch für falsch. Ich habe mal ein bisschen in meinen Kisten gekramt und zwei komplette Abschläge eines Hamburger Kreissteg-Stempels gefunden; jeweils aus 1929 und (etwas zeitnäher) 1935.
Hallo Ralf,
vielen Dank und danke auch an @lumpus2000. Man sieht, es gibt auch die Möglichkeit informative und sachliche Beiträge zu bringen, aus denen man Informationen schöpfen kann. Hamburg hatte viele Stempel, alle jetzt gezeigten sind verschieden.
Wir wissen nicht, welcher Stempel die Vorlage für den Falschstempel war, es könnte aber sehr gut der * 1 u gewesen sein.
Betrachten wir die Stempel auf der 50 Pf. Hindenburg. Exemplarisch gut zu erkennen, sind im Halbbogen unter dem Wort HAMBURG, die Spuren des Metalls. In hellgrau sieht man, gestochen scharf und 100% präzise verlaufend, die Spuren des Metalls, dass die Stempelfarbe ins Papier drückte.
Mein Tipp: Die Beiträge dazu speichern, auch die Bilder und im Zweifelsfalle nachlesen und die Bilder betrachten.
Wer etwas nicht verstanden hat, darf gerne noch einmal fragen.
Noch ein Hinweis: es gibt auch echte Stempel, die breit verlaufen. Beispiel R2 BREMEN in schwarz auf Bremenmarken. Da war das Metall wohl zu weich und die Abschläge wurden im Laufe der Zeit immer breiter. Ist nicht zu erkennen, was Metallabschlag ist und was Quetschränder, ist die Prüfung nach der Methode nicht so einfach möglich. Die Zeit nach 1872 ist aber davon nur selten betroffen.
Hasta luego
Zuletzt geändert von Juergen Kraft; 29.08.2006, 12:54.
Warum lässt man die Aufdrucke nicht draußen, sind doch eh ALLE falsch. Wird zwar irgendwo gesagt, bei der Ermittlung des Michelwertes werden diese jedoch mit einbezogen.
Natürlich stehe ich zu meinen Aussagen. Und da ich dich nicht persönlich kenne, kann ich dich mit meinen allgemeinen Aussagen über EBAY ja wohl kaum gemeint haben. Nachvollziehbar ??
Hallo @ebaygeschädigter,
Fall 3.) hätte eventuell noch Aussicht auf Erfolg, wenn man den Kaufvertrag nachvollziehen kann. Die Ebay-Emails für den Vorgang könnten schon ausreichen.
Ich speichere mir die Internetseiten der Angebote, die ich gekauft habe, als PDF Datei. Programme dafür gibt es als Freeware. Dann hat man die aktuelle Beschreibung und auch ein Bild. Bei mehreren Bildern speichere ich die Bilder auch noch.
Bei Streitfällen zur Beweissicherung immer von einem neutralen Dritten das Angebot zeitnah abspeichern lassen.
Zu den meisten anderen Fällen, da hätte es auch mich treffen können.
Viele Grüße
Zuletzt geändert von Juergen Kraft; 29.08.2006, 16:03.
Warum lässt man die Aufdrucke nicht draußen, sind doch eh ALLE falsch. Wird zwar irgendwo gesagt, bei der Ermittlung des Michelwertes werden diese jedoch mit einbezogen.
Und warum erstattet niemand Anzeige wegen „Verdachts des versuchten Betrugs†?
Wenn die Aufdruckmarken nicht echt sind, ist die Sammlung auch keine 9.000,00 EUR nach Michel wert.
Und warum erstattet niemand Anzeige wegen „Verdachts des versuchten Betrugs†?
Wenn die Aufdruckmarken nicht echt sind, ist die Sammlung auch keine 9.000,00 EUR nach Michel wert.
Hallo,
der Titel stimmt nicht, denn es sind keine Marken aus 1948 enthalten und der Michelwert stimmt nicht. Ansonsten lese ich klipp und klar, die Aufdruckmarken sind nur als Lückenfüller enthalten. Die Fälschungen sind besonders schlecht, geradezu lachhaft. Kein Staatsanwalt würde ernsthaft Ermittlungen aufnehmen. Der Michelwert ist ein offensichlicher Irrtum, die Jahreszahl 1948 ein Tippfehler. Der Hinweis "Lückenfüller" bestätigt eine "ehrliche" Beschreibung. Der Anbieter glaubt vielleicht, er würden seinen Artikel so besser verkaufen können. Das scheint mir nicht belegt. Wegen des falschen Michelwertes, habe ich den Artikel zur Löschung vorgeschlagen. 95% sicher, wird jedoch nichts passieren. Der Anbieter läßt unter dem Strich, die Käufer nicht im unklaren.
Eine Antwort auf die Frage, wie man die Aufdrucke erkennen kann, gibt mein Ratgeber Berlin Aufdrucke.
Heute hatte ich auch schon 5 Bewertungen "nicht nützlich" auf meine Ratgeber, was zumindest darauf hindeuten könnte, dass sich Anbieter von Fälschungen dadurch gestört fühlen. Wer meine Bemühungen unterstützen möchte, ruft meine Ratgeber auf und bewertet diese als: JA ... hilfreich. Man darf sie auch abspeichern.
Etwas zum Schmunzeln ist der, vermutlich formatverkleinerte, Ostropablock, angeboten mit der Beschreibung:
tadelose Qualität ohne wenn und aber!! <P>
Großbild.....mehr sag ich net......grins <p>
Ostropa Block TTTOOOOPPPPPPPPP <p>
Bitte meine Auktionen ansehen und Porto sparen! <p>
Die vier Zeilen oben, stehen wirklich so in der Beschreibung. Wer als gewerblicher Anbieter "Großbild.....mehr sag ich net......grins" schreibt, spricht eine Zielgruppe bis 16 Jahren an. Ob das die Käufer für formatverkleinerte Ostropablocks mit dubiosem Stempel (zu hellgrau, kleine Abweichungen in der Zeichnung, mir ist der Scan für ein Urteil zu klein) sind darf bezweifelt werden.
Viele Grüße
Zuletzt geändert von Juergen Kraft; 29.08.2006, 16:30.
Warum lässt man die Aufdrucke nicht draußen, sind doch eh ALLE falsch. Wird zwar irgendwo gesagt, bei der Ermittlung des Michelwertes werden diese jedoch mit einbezogen.
Ebay Sicherheit hat das Angebot gelöscht. Es war also doch dubios genug.
Diesen Stempel habe ich gerade auf einem Beleg gefunden. Er sieht dem vermuteten Falschstempel sehr ähnlich:
[ATTACH]2921[/ATTACH]
Das Stempeldatum ist später und die Abnutzung ist schon deutlich weiter fortgeschritten.
Gruß
wuerttemberger
Hallo,
keine Frage, das ist der Stempel. Den Abschlag auf den Flugpostmarken halte ich für zweifelsfrei echt. Möglicherweise ist der vermutete Falschstempel doch echt. Leider hatte mir der Anbieter keinen besseren Scan geschickt. Der kleine spitze Metallrest des obereren waagrechten Stegs (Brücke), der etwas nach oben gebogen ist, sieht identisch aus. Es wäre sehr unwahrscheinlich, dass ein Fälscher gerade dieses Detail so sauber retuschieren würde. Der Rest des Eindrucks kann durch Verschmutzungen hervorgerufen sein. Ich werde mich nochmals um einen besseren Scan bemühen.
Vielen Dank @wuerttemberger
Hier noch ein lustiger Rotaufdrucksatz, den ich schon zur Löschung vorgeschlagen habe.
Hier ist nicht nur der Aufdruckwinkel falsch, sondern die helle, rosakarmine "Aufdruckfarbe" und die stark abweichenden Buchstaben, lassen keinen Zweifel.
Netter "Rotaufdruck".
Aber auch hier stelle ich mir die Frage, warum wird so etwas angeboten?
Der VK hat über 3000 Punkte, ist "privater" Anbieter, verkauft momentan fast komplett die ersten 100 aus Berlin fast alles geprüft-
wobei ich 2 Zähne höher geprüft nicht mehr als ohne Mängel ansehe -
und bietet dann gleichzeitig so einen Schrott an.
Zumindestens bei mir stellt sich dann die Frage : Sind die anderen Angebote denn dann wenigstens korrekt? Dort kann man das nicht so leicht am Scan erkennen.
P.S Wenn ich mir mal überlege, wieviele falsche Aufdrucke ich schon bei ebay gesehen habe, dann müssten eigentlich bald mal die Gemeinschaftsausgaben 943-962 richtig im Wert steigen
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