Fälschungen bei eBay & Co.

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  • Juergen Kraft
    Registrierter Benutzer
    • 30.11.2005
    • 1747

    #31
    Anleitung

    Zitat von crantsch
    ...und von mir:
    Lt. Umfrage im Forum ist die Mehrzahl der Mitglieder Erwachsen (= > 18) - also sollten wir uns auch so benehmen. Der Ruf nach "Mod" hat bei mir einen faden Geschmack!

    Was den besagten "Anleitungsartikel" betrifft: Wenn der hier nicht steht - dann steht er woanders! Hat aber den Vorteil, dass nun nicht nur jeder weis wies gehen KANN, sondern auch wie höllisch man aufpassen muss.

    Weiterhin wird ja Fälschung oft gerne als "Restauration" bezeichnet - die Grenze ist da fliessend..Der berühmte Witz: "an unserer Steinzeitaxt wurde der Stiel erst 10 mal und das Beil erst 20 mal ersetzt - sonst ist alles Original" solte zu denken geben!
    Hallo @crantsch, vielen Dank für die Nichtlöschung meines Beitrages (um den ging es wohl). Ich weiß nicht, wer um Löschung bat. Nur noch einmal mein Rat an alle, die etwas lernen wollen, sich weiterbilden wollen. Versucht die Methoden der Entfalzung. Es ist nämlich schieriger, als es klingt. Noch ein Tipp, wen die Falze auf ungebrauchten Marken stören, der soll nach der Rubbelmethode vorgehen. Die Antaumethode verdirbt den Gummi. Die Briefmarke ist danach Müll, wie nachgummiert, außer das die Farbe des Gummis noch in etwa stimmt. Wer wissen will, wie man gestempelte Marken wäscht, liest meinen Ratgeber. Ihr findet das Thema banal? Erst lesen, dann testen, dann urteilen.

    Ich versuche ohne Emotionen und ohne jede Wertung zu schreiben und zu berichten. Meine Seite http://briefmarken.ag (wo es mir nicht immer gelungen ist) verschafft einen ersten Eindruck.

    In einem anderen Beitrag können wir auch lesen, dass es Literatur gibt, auf dem deutschen Markt, die noch mehr erklärt. So ist es. Nur wer weiß, was gemacht werden kann, kann auch nach solchen Manipulationen suchen.

    Ein wichtiger Hinweis für viele Moralapostel. Im Zusammenhang mit den Winterfälschungen, habe ich an die Schweizer Post und an die Deutsche Post geschrieben. Zum Beispiel das deren Marken gefälscht würden, ob ein Copyright verletzt würde. Beide Postverwaltungen haben mir ausführlich und mehrseitig geantwortet.

    Der Tenor beider Antworten: Fälschen ist erlaubt!

    Was verboten ist, falsche Marken als echt anzubieten!

    Noch ein Hinweis an diese Gruppe: weshalb soll es schlecht sein, einen philatelistisch wertvollen Beleg, der beschädigt ist oder dem die Verrottung droht, zu restaurieren?

    Ein Anderer schreibt, repariert wäre = gefälscht. Falls nicht "verfälscht" gemeint war, eine völlig falsche Aussage. Betrachten wir die Realität. Fast jede Sachen Nr. 1 ist repariert. Der Grund einfach. Die Marke wurde überwiegend auf Streifbändern verwendet. Man verschloss die ungummierten Streifbänder mit der gummierten Marke. Beim Öffnen des Streifbandes zerriß man die Marke. Diese, meist vor langer Zeit reparierten Marken, werden und wurden einfach mittig, als stark repariert signiert. Wo ist das Problem? Reparaturen sind kein Problem! Wer reparierte Marken als Luxus verkauft stellt ein Problem da.

    Ja, wo ist denn das Problem? Uninformierte Schnäppchenjäger sind das eigentliche Problem. Wer lange darüber nachdenkt, wo die Lösung liegen könnte, und ich habe 30 Jahre darüber nachgedacht, wer verantwortlich sein könnte für das was wir hier beklagen, kommt auf die zuvor genannte Ursache. Was nützen Fälschungen, wenn kein Opfer dafür bezahlen will? Die Wahrheit ist doch, dass Anfänger glauben, tausende Profis auf Ebay aus dem Geschäft schlagen zu können, indem sie auf eine grottenschlechte Fälschung um 10% Michel bieten. Niemand stellt sich die Frage warum er der glückliche Höchstbieter ist. Warum stellt man sich nicht die Frage? Weil man schon die Antwort kennt! Man ist der Größte, der Schlauste und der raffinierteste Schnäppchenjäger der Welt.

    Was ist mit hunderttausend Urlaubern, die Lacoste T-Shirts und Rolexuhren am Strand kaufen?

    Ich setze auf Aufklärung. Nur wer informiert ist, braucht kein Opfer zu werden. Fälscher werden besser, Prüfer werden besser. In meinem Ratgeber über falsche Stempel steht an letzter Stelle eine Oldenburgmarke. Die Marke ist echt und der Stempel falsch. Die Marke ist echt signiert Richter und "Stempel falsch" Brettl. Der Stempel hat keine Ähnlichkeit mit dem Original. Die Buchstaben sehen völlig anders aus. Herr Richter hatte einfach kein Vergleichsstück.

    Viele meiner Ratgeber werden, von mehr als 10% derer, die diese bewertet haben, als nicht nützlich bezeichnet. Dabei sind genau die Ratgeber, an Hand derer Jedermann, auch jeder blutige Laie, nach ausführlichem Lesen, eine Fälschung von einem Original unterscheiden können müsste.

    Viel besser sind Ratgeber (siehe viele der TOP 25 Ratgeber bei Ebay) bewertet, in denen "Portoabzocke" beklagt wird. Dort steht dann etwas im Stile von: "stand da 25,- Euro Porto, wollte der Verkäufer dann auch echt haben, ist ja mies, voll mies" usw. Damit können sich viele identifizieren und man muss sich auch nicht konzentrieren. Die meisten "Porto-Opfer" hätten nur die Beschreibung lesen müssen.

    Was man aus der Beschreibung entnehmen kann, steht an vielen Stellen. Lest die Ratgeber. Viele Menschen sind heute einer beklagendswerten Vollkaskomentalität verfallen. Da immer Andere zwangsläufig die Verantwortung tragen müssen, kann und braucht man selbst nichts zu machen, außer sich hinterher zu beschweren.

    Noch ein Wort zu Reparaturen. Moderne Scanner bringen es sprichwörtlich ans Licht. Ich benutze einen Scanner mit relativ schräger Beleuchtung. Einen Epson Perfection 4490 Photo. Selbst bei nur 600 DPI (bei 2.400 DPI, Größe einer normalen Briefmarke keine 60 Sekunden Scanzeit), sieht man 99% aller Mängel und Reparaturen.

    Ich fordere bei jedem Verkäufer, vor dem Bieten, einen besseren Scan an, wenn mir das Artikelbild nicht reicht. Bekomme ich keine Antwort, biete ich nicht.

    Es wurde darüber geschrieben, was man tun könne, wenn es keinen Prüfer für ein Gebiet gibt.

    1. Es gibt immer einen Prüfer.
    Sei es in den USA oder Frankreich in Großbritannien oder auch in Spanien. Man kann auch in Russland oder Polen prüfen lassen. Der BPP ist nicht der Nabel der Welt, obwohl sicher der beste Verband weltweit. Ein "Gratis Indianertrick": wenn Ihr in Paris seit, geht in die Rue Drouot und bietet die Prüfstücke den Händlern proforma zum Kauf an. Toppadresse: Behr. Ihr erfahrt recht schnell, wenn und warum die Marken falsch sind. Noch eine meiner Erfahrungen, wenn man auf stamps.org (APS Seite) deutsche Marken ansieht, scheint mir fast jede Marke falsch (von denen, die ich mir ansehe eben). Sehe ich bei Behr nach, sind alle Marken echt. Versucht Soler y Llach in Barcelona. Die Preise scheinen mir hoch, dafür ist alles echt! Ich kenne auch seriöse deustche Auktionshäuser. Das würde aber sicher wegen Schleichwerbung gestrichen. Einen Schweizer habe ich noch als Tipp zum nachsehen, wie echte Marken aussehen: Corinphila. Leider auf einer Seite, die viele Auktionshäuser vereint. Davon zählen nicht alle zu meinen Empfehlungen.

    2. Kenne ich keinen Prüfer und kann mir selbst kein Urteil bilden, muss ich für "falsch" bieten.

    3. Raritäten sind schon geprüft!
    Ich kenne kaum eine echte, wertvolle, klassische Marke, die nicht wenigstens nachvollziehbar (Prüfzeichen echt) altsigniert wäre. Ihr wisst nicht wie Ihr das feststellen könnt? Seht bei filatelia.fi nach. Lars hat die Seite auch schon empfohlen.

    4. Weshalb sollte ich Marken sammeln, von denen ich keine Ahnung habe?


    Viele Grüße
    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
    Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
    Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

    Kommentar

    • bayernsammler

      #32
      Beiträge gelöscht..

      Nachdem hier einige Beiträge gelöscht wurden, meldet sich der
      "erbärmliche Wicht, der nur Rotz und Eiter zum besten gibt" und
      den "es zu Mobben gilt" (Zitate @ hibiscus) noch mal zu Wort.

      Interessant ist es, hier zu beobachten, wer von den Forumsteilnehmern
      auf eine "gelegte Bombe" reagiert.
      Wenn sich nichts mehr, zu einem bestimmten Thema, tut, genügen
      einfache Fragen, um die Gemüter hochkochen zu lassen.
      Kurioserweise von Leuten, die sich in die letzten Diskussionen gar nicht
      zu Wort gemeldet haben; diejenigen die sich beteiligt haben, wissen,
      um was es hier geht.
      Für alle zum Mitlesen:
      Ich bin Mitglied im BdPh, eines örtlichen Vereins und
      der ArGe-Bayern gegr.1997.
      Unser Ziel ist es, die Postgeschichte Bayerns zu erforschen,
      dieses Wissen zu veröffentlichen und für eine "saubere" Philatelie
      zu Werben.
      Selbstverständlich ernten dubiose Angebote im Interhandel
      Kopfschütteln und Widerstand.
      Da wir in unseren Reihen einige Verbandsprüfer haben (u.a. auch
      Hr. Dr. Helbig, ist für Gesprächsstoff bei unserem nächsten Regionaltreffen
      am 09.09.06 bestens gesorgt.
      Ich gebe gerne über die Ergebnisse Auskunft.

      @mur:
      haben Sie sich schon abgemeldet?
      Zuletzt geändert von Gast; 21.08.2006, 16:18.

      Kommentar

      • Juergen Kraft
        Registrierter Benutzer
        • 30.11.2005
        • 1747

        #33
        Dubioser Stempel Kiel

        Ein bekannter Anbieter aus Bad Segeberg präsentiert eine Schleswig-Holstein Briefmarke mit Kieler Stempel von 1867. Ich habe von ca. jedem Monat einen Abschlag, keiner sieht so aus, wie in dem Angebot. Zum Vergleich die rechte Marke, mit echtem K2 "KIEL".



        Der Scan beim Angebot ist winzig klein, dass Bild zeigt Originalgröße, lediglich die Farbe ist etwas angepasst.

        Die "2" in der Tageszahl ist schmaler. Der Stempel ist jedoch eindeutig als falsch zu identifizieren am "K". Der Abstrich rechts ist beim echten Stempel wesentlich länger.

        Viele Grüße
        Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
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        • Juergen Kraft
          Registrierter Benutzer
          • 30.11.2005
          • 1747

          #34
          Bombenforum?

          Zitat von bayernsammler
          Nachdem hier einige Beiträge gelöscht wurden ...
          Interessant ist es, hier zu beobachten, wer von den Forumsteilnehmern
          auf eine "gelegte Bombe" reagiert ...
          Lieber @bayernsammler, ich habe scheinbar einiges verpaßt. Was noch davon übrig ist fordert einen Kommentar von mir:
          Das Forum ist nicht dazu da, Bomben zu legen und auf Reaktionen der Teilnehmer zu warten. Es geht um den Austausch von Informationen.
          Vom hörensagen sollte wohl spekuliert worden sein, ob ich denn Marken entfalze und dann als postfrisch anbiete. Am Besten schreibe ich noch einen Befund für postfrisch dazu? Diese Vorstellung begeistert einige Leser des Forums.

          Es wird auch sehr nützlich sein, wenn Herr Dr. Helbig den Mitgliedern der Arge Bayern, die es noch nicht verstanden haben, auf der nächsten Versammlung nochmals erklären kann, was er in mehreren Beiträgen des alten Threads bereits geschrieben hatte.

          Zum Entfalzungsthema: Jeder ernsthafte Prüfer weiß detailgenau, wie gefälscht wird. Deshalb ist nicht jeder Prüfer ein Meisterfälscher. Die von mir beschriebenen Entfalzungsmethoden sind literaturbekannt und das Ergebnis wird praktisch immer, von Prüfern erkannt. Jede teure, postfrische Marke ist in dieser Hinsicht fälschungsgefährdet. Wer meinen Beitrag gelesen hat, kann nun nach verlaufenem Gummi, bzw. nach Kratzspuren in Falzhöhe suchen. Was daran verwerflich sein soll bleibt mir rätselhaft.

          Viele Grüße
          Zuletzt geändert von Juergen Kraft; 23.08.2006, 12:06.
          Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
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          • Cubitus
            Registrierter Benutzer
            • 19.07.2005
            • 225

            #35
            Hier die Auktion :

            Stempel falsch, bei genauem Hinschauen auch oval.

            Markenwrack halbiert und dann auf Briefstück montiert - Stempel auf Marke und auf Briefstück passen nicht zusammen - trotz des schlechten Scans gut zu erkennen.

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            • bayernsammler

              #36
              Wer nicht aufpasst....

              @erstlesen
              der zimmert vom Hörensagen einen 10 - Zeiler und weiss nicht warum!

              Zuviel von diesem zitierten Boulevardblatt gelesen........?
              oder stehts da drin ?

              Fragen Sie sich mal selbst, wer für dieses Niveau mitverantwortlich ist !
              ..ich melde mich wieder, wenn sich Ihr Niveau auf höherem Standart
              eingependelt hat.

              Das war`s von meiner Seite..

              Kommentar

              • Cubitus
                Registrierter Benutzer
                • 19.07.2005
                • 225

                #37
                Unserem spanischen Freund haben sie (EBAY Security) den Account rafa_elnegro hoffentlich für immer, aber wahrscheinlich nur kurzzeitig gesperrt. Wir und seine Opfer wissen warum.
                De Buur kennt sien Faaken an Gang !

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                • wi.kr
                  Registrierter Benutzer
                  • 20.08.2004
                  • 501

                  #38
                  Gehören zu den Fälschungen nicht auch Phantasieprodukte wie dieses:
                  http://cgi.ebay.com/Germany-after-wa...QQcmdZViewItem ?

                  Kommentar

                  • Michael Lenke
                    Administrator
                    • 28.01.2006
                    • 6922

                    #39
                    Litzmannstadt-Fälschungen

                    Ein Briefmarkenhändler (!) bietet seine Stücke wie folgt an:
                    Litzmannstadt - GHETTO - (Juden-) Post, 21 Werte auf Steckkarte, dabei Briefstücke, Zähnungs- Papier- und Gummivarianten. Ghettomarken wurden zwar sicher1944 hergestellt, es gab auch etliche Proben und Essays, genaue Zahlen sind aber bis heute unbekannt. Bitte beachten: Es handelt bei diesen Angeboten um Nachkriegsdrucke ! (ND, bzw. Falschstücke), Herkunft unklar. Trotzdem hochinteressante Stücke. ** und gestempelt.
                    Bei seinen Standardantworten gibt er an, dass falsche Stücke gekennzeichnet sind.

                    Auf die Frage, welche der Stücke denn falsch sind, kommt dann die folgende Antwort:
                    Alle sind falsch. Gekennzeichnet sind sie noch nicht.
                    Was soll man von soviel Scheinheiligkeit halten?

                    Mike
                    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
                    Die Krakauer Aufdrucke von Polen 1919 - mit Schlitzohrparade.
                    Prüfer und Experte des Polnischen Philatelistenverbandes (PZF)

                    Kommentar

                    • Juergen Kraft
                      Registrierter Benutzer
                      • 30.11.2005
                      • 1747

                      #40
                      Scherzartikel

                      Zitat von wi.kr
                      Gehören zu den Fälschungen nicht auch Phantasieprodukte wie dieses:
                      http://cgi.ebay.com/Germany-after-wa...QQcmdZViewItem ?
                      Nur die Kategorie ist falsch. Es handelt sich um Künstlergrafik, nicht um Briefmarken. Eine Fettwanne von Joseph Beuys würde man auch nicht unter Lebensmittel anbieten.

                      In Deutschland, sicher nicht unbegründet, vom Verkäufer nicht angeboten. Da es keine Briefmarken mehr sind, ist der Vertrieb in Deutschland verboten. Aus einem Stück Zeitgeschichte wurde ein Stück NS-Propaganda. Möglicherweise auch das Motiv der Herstellung.

                      Noch etwas prinzipielles: Was es nicht als Original gibt, kann auch nicht gefälscht werden.

                      Ausnahmen: Fälschungen von Propagandafälschungen (sehr beliebt) oder Postfälschungen (kommt eher selten vor). Da ist dann eben die ursprüngliche Fälschung das Original.
                      Es kommt aber noch besser, private Drucke, teilweise sogar ehemals im Michel katalogisiert, werden auch "gefälscht". Sie werden also wiederum privat gedruckt. Beispiel Eisbärblock. Das "Original" wurde vor Kriegende hergestellt, die "Fälschungen" danach. Man könnte solche Stücke auch als Vignetten im normalen Katalog aufführen. Dann wäre der spätere private Druck eine Fälschung der echten Vignette.
                      Es gibt also noch mehr Definitionsprobleme, als den Infla Stempel München 17.
                      Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
                      Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
                      Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

                      Kommentar

                      • asmodeus
                        Registrierter Benutzer
                        • 12.01.2006
                        • 276

                        #41


                        Antwort des Anbieters:

                        Guten Tag,
                        danke für die Beachtung meines Angebotes.
                        Das Los mit der Nummer 160022637498 beinhaltet eine Ausgabe mit Aufdruck und rückseitigen
                        Kontrollnummern, die ich nach meinem Ermessen für eine Ausgabe halte, die in der Nachkriegszeit entstanden ist. Meines Dafürhaltens hat dieses Los durchaus seinen Startpreis als Mindestwert.
                        Es handelt sich sicherlich nicht um eine jüngst erstellte Aufdruckmanipulation.

                        Freundliche Grüße

                        Kommentar

                        • Michael Lenke
                          Administrator
                          • 28.01.2006
                          • 6922

                          #42
                          die ich nach meinem Ermessen für eine Ausgabe halte, die in der Nachkriegszeit entstanden ist
                          besser wäre:
                          wer solches Zeug nach dem Krieg als Mache produziert hat, ist mir egal, habe ich günstig als Fälschung gekauft - aber man man muss doch leben...

                          nicht jüngst erstellt = gestern gebaut ist sicher richtig - ist mindestens 2 Monate her....

                          @erstlesen
                          Nach Deiner Argumentation wären Marken oder Stempel, die es nie als Original gab, keine Fälschungen. Wo ist dann die Grenze zwischen Original und Fälschung? Ich denke, der Versuch jemanden weisszumachen es wäre ein Original oder zeitgerecht, wo es nicht ist, ist der Versuch ein Fälschung unterzuschieben. Ein Stempel, der nicht zur Zeit passt, wäre so keine Fälschung, ist es aber in der Kombination sehr wohl.

                          Mike
                          Wehr fähler findet, daf si behaltn.
                          Die Krakauer Aufdrucke von Polen 1919 - mit Schlitzohrparade.
                          Prüfer und Experte des Polnischen Philatelistenverbandes (PZF)

                          Kommentar

                          • reichswolf
                            Registrierter Benutzer
                            • 22.06.2006
                            • 776

                            #43
                            Ich denke, der Versuch jemanden weisszumachen es wäre ein Original oder zeitgerecht, wo es nicht ist, ist der Versuch ein Fälschung unterzuschieben.
                            Also ich finde schon, daß es zu einer Fälschung auch ein Original geben muß, stimme also mt @erstlesen überein. Bei diesem eBay-Angebot liegt allerdings eine Vortäuschung falscher Tatsachen vor (Betrugsversuch??). Unsere Sprache ist doch reich genug, solche Unterschiede auszudrücken, laßt sie uns nutzen.
                            Beste Grüße vom
                            reichswolf

                            Kommentar

                            • argedtbeswk1

                              #44
                              Stimmt. Doch was ist, wenn der Verkäufer, der Käufer, ... aus Unwissenheit ...
                              Hat schon jemand den Verkäufer auf den unsinnigen Aufdruck hingewiesen?
                              fragt
                              argedtbeswk1

                              Kommentar

                              • asmodeus
                                Registrierter Benutzer
                                • 12.01.2006
                                • 276

                                #45
                                Ich habe dem Anbieter über diese Phantasieausgabe unterrichtet und die Antwort könnt ihr oben lesen!

                                Kommentar

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