Anleitung
Hallo @crantsch, vielen Dank für die Nichtlöschung meines Beitrages (um den ging es wohl). Ich weiß nicht, wer um Löschung bat. Nur noch einmal mein Rat an alle, die etwas lernen wollen, sich weiterbilden wollen. Versucht die Methoden der Entfalzung. Es ist nämlich schieriger, als es klingt. Noch ein Tipp, wen die Falze auf ungebrauchten Marken stören, der soll nach der Rubbelmethode vorgehen. Die Antaumethode verdirbt den Gummi. Die Briefmarke ist danach Müll, wie nachgummiert, außer das die Farbe des Gummis noch in etwa stimmt. Wer wissen will, wie man gestempelte Marken wäscht, liest meinen Ratgeber. Ihr findet das Thema banal? Erst lesen, dann testen, dann urteilen.
Ich versuche ohne Emotionen und ohne jede Wertung zu schreiben und zu berichten. Meine Seite http://briefmarken.ag (wo es mir nicht immer gelungen ist) verschafft einen ersten Eindruck.
In einem anderen Beitrag können wir auch lesen, dass es Literatur gibt, auf dem deutschen Markt, die noch mehr erklärt. So ist es. Nur wer weiß, was gemacht werden kann, kann auch nach solchen Manipulationen suchen.
Ein wichtiger Hinweis für viele Moralapostel. Im Zusammenhang mit den Winterfälschungen, habe ich an die Schweizer Post und an die Deutsche Post geschrieben. Zum Beispiel das deren Marken gefälscht würden, ob ein Copyright verletzt würde. Beide Postverwaltungen haben mir ausführlich und mehrseitig geantwortet.
Der Tenor beider Antworten: Fälschen ist erlaubt!
Was verboten ist, falsche Marken als echt anzubieten!
Noch ein Hinweis an diese Gruppe: weshalb soll es schlecht sein, einen philatelistisch wertvollen Beleg, der beschädigt ist oder dem die Verrottung droht, zu restaurieren?
Ein Anderer schreibt, repariert wäre = gefälscht. Falls nicht "verfälscht" gemeint war, eine völlig falsche Aussage. Betrachten wir die Realität. Fast jede Sachen Nr. 1 ist repariert. Der Grund einfach. Die Marke wurde überwiegend auf Streifbändern verwendet. Man verschloss die ungummierten Streifbänder mit der gummierten Marke. Beim Öffnen des Streifbandes zerriß man die Marke. Diese, meist vor langer Zeit reparierten Marken, werden und wurden einfach mittig, als stark repariert signiert. Wo ist das Problem? Reparaturen sind kein Problem! Wer reparierte Marken als Luxus verkauft stellt ein Problem da.
Ja, wo ist denn das Problem? Uninformierte Schnäppchenjäger sind das eigentliche Problem. Wer lange darüber nachdenkt, wo die Lösung liegen könnte, und ich habe 30 Jahre darüber nachgedacht, wer verantwortlich sein könnte für das was wir hier beklagen, kommt auf die zuvor genannte Ursache. Was nützen Fälschungen, wenn kein Opfer dafür bezahlen will? Die Wahrheit ist doch, dass Anfänger glauben, tausende Profis auf Ebay aus dem Geschäft schlagen zu können, indem sie auf eine grottenschlechte Fälschung um 10% Michel bieten. Niemand stellt sich die Frage warum er der glückliche Höchstbieter ist. Warum stellt man sich nicht die Frage? Weil man schon die Antwort kennt! Man ist der Größte, der Schlauste und der raffinierteste Schnäppchenjäger der Welt.
Was ist mit hunderttausend Urlaubern, die Lacoste T-Shirts und Rolexuhren am Strand kaufen?
Ich setze auf Aufklärung. Nur wer informiert ist, braucht kein Opfer zu werden. Fälscher werden besser, Prüfer werden besser. In meinem Ratgeber über falsche Stempel steht an letzter Stelle eine Oldenburgmarke. Die Marke ist echt und der Stempel falsch. Die Marke ist echt signiert Richter und "Stempel falsch" Brettl. Der Stempel hat keine Ähnlichkeit mit dem Original. Die Buchstaben sehen völlig anders aus. Herr Richter hatte einfach kein Vergleichsstück.
Viele meiner Ratgeber werden, von mehr als 10% derer, die diese bewertet haben, als nicht nützlich bezeichnet. Dabei sind genau die Ratgeber, an Hand derer Jedermann, auch jeder blutige Laie, nach ausführlichem Lesen, eine Fälschung von einem Original unterscheiden können müsste.
Viel besser sind Ratgeber (siehe viele der TOP 25 Ratgeber bei Ebay) bewertet, in denen "Portoabzocke" beklagt wird. Dort steht dann etwas im Stile von: "stand da 25,- Euro Porto, wollte der Verkäufer dann auch echt haben, ist ja mies, voll mies" usw. Damit können sich viele identifizieren und man muss sich auch nicht konzentrieren. Die meisten "Porto-Opfer" hätten nur die Beschreibung lesen müssen.
Was man aus der Beschreibung entnehmen kann, steht an vielen Stellen. Lest die Ratgeber. Viele Menschen sind heute einer beklagendswerten Vollkaskomentalität verfallen. Da immer Andere zwangsläufig die Verantwortung tragen müssen, kann und braucht man selbst nichts zu machen, außer sich hinterher zu beschweren.
Noch ein Wort zu Reparaturen. Moderne Scanner bringen es sprichwörtlich ans Licht. Ich benutze einen Scanner mit relativ schräger Beleuchtung. Einen Epson Perfection 4490 Photo. Selbst bei nur 600 DPI (bei 2.400 DPI, Größe einer normalen Briefmarke keine 60 Sekunden Scanzeit), sieht man 99% aller Mängel und Reparaturen.
Ich fordere bei jedem Verkäufer, vor dem Bieten, einen besseren Scan an, wenn mir das Artikelbild nicht reicht. Bekomme ich keine Antwort, biete ich nicht.
Es wurde darüber geschrieben, was man tun könne, wenn es keinen Prüfer für ein Gebiet gibt.
1. Es gibt immer einen Prüfer. Sei es in den USA oder Frankreich in Großbritannien oder auch in Spanien. Man kann auch in Russland oder Polen prüfen lassen. Der BPP ist nicht der Nabel der Welt, obwohl sicher der beste Verband weltweit. Ein "Gratis Indianertrick": wenn Ihr in Paris seit, geht in die Rue Drouot und bietet die Prüfstücke den Händlern proforma zum Kauf an. Toppadresse: Behr. Ihr erfahrt recht schnell, wenn und warum die Marken falsch sind. Noch eine meiner Erfahrungen, wenn man auf stamps.org (APS Seite) deutsche Marken ansieht, scheint mir fast jede Marke falsch (von denen, die ich mir ansehe eben). Sehe ich bei Behr nach, sind alle Marken echt. Versucht Soler y Llach in Barcelona. Die Preise scheinen mir hoch, dafür ist alles echt! Ich kenne auch seriöse deustche Auktionshäuser. Das würde aber sicher wegen Schleichwerbung gestrichen. Einen Schweizer habe ich noch als Tipp zum nachsehen, wie echte Marken aussehen: Corinphila. Leider auf einer Seite, die viele Auktionshäuser vereint. Davon zählen nicht alle zu meinen Empfehlungen.
2. Kenne ich keinen Prüfer und kann mir selbst kein Urteil bilden, muss ich für "falsch" bieten.
3. Raritäten sind schon geprüft! Ich kenne kaum eine echte, wertvolle, klassische Marke, die nicht wenigstens nachvollziehbar (Prüfzeichen echt) altsigniert wäre. Ihr wisst nicht wie Ihr das feststellen könnt? Seht bei filatelia.fi nach. Lars hat die Seite auch schon empfohlen.
4. Weshalb sollte ich Marken sammeln, von denen ich keine Ahnung habe?
Viele Grüße
Zitat von crantsch
Ich versuche ohne Emotionen und ohne jede Wertung zu schreiben und zu berichten. Meine Seite http://briefmarken.ag (wo es mir nicht immer gelungen ist) verschafft einen ersten Eindruck.
In einem anderen Beitrag können wir auch lesen, dass es Literatur gibt, auf dem deutschen Markt, die noch mehr erklärt. So ist es. Nur wer weiß, was gemacht werden kann, kann auch nach solchen Manipulationen suchen.
Ein wichtiger Hinweis für viele Moralapostel. Im Zusammenhang mit den Winterfälschungen, habe ich an die Schweizer Post und an die Deutsche Post geschrieben. Zum Beispiel das deren Marken gefälscht würden, ob ein Copyright verletzt würde. Beide Postverwaltungen haben mir ausführlich und mehrseitig geantwortet.
Der Tenor beider Antworten: Fälschen ist erlaubt!
Was verboten ist, falsche Marken als echt anzubieten!
Noch ein Hinweis an diese Gruppe: weshalb soll es schlecht sein, einen philatelistisch wertvollen Beleg, der beschädigt ist oder dem die Verrottung droht, zu restaurieren?
Ein Anderer schreibt, repariert wäre = gefälscht. Falls nicht "verfälscht" gemeint war, eine völlig falsche Aussage. Betrachten wir die Realität. Fast jede Sachen Nr. 1 ist repariert. Der Grund einfach. Die Marke wurde überwiegend auf Streifbändern verwendet. Man verschloss die ungummierten Streifbänder mit der gummierten Marke. Beim Öffnen des Streifbandes zerriß man die Marke. Diese, meist vor langer Zeit reparierten Marken, werden und wurden einfach mittig, als stark repariert signiert. Wo ist das Problem? Reparaturen sind kein Problem! Wer reparierte Marken als Luxus verkauft stellt ein Problem da.
Ja, wo ist denn das Problem? Uninformierte Schnäppchenjäger sind das eigentliche Problem. Wer lange darüber nachdenkt, wo die Lösung liegen könnte, und ich habe 30 Jahre darüber nachgedacht, wer verantwortlich sein könnte für das was wir hier beklagen, kommt auf die zuvor genannte Ursache. Was nützen Fälschungen, wenn kein Opfer dafür bezahlen will? Die Wahrheit ist doch, dass Anfänger glauben, tausende Profis auf Ebay aus dem Geschäft schlagen zu können, indem sie auf eine grottenschlechte Fälschung um 10% Michel bieten. Niemand stellt sich die Frage warum er der glückliche Höchstbieter ist. Warum stellt man sich nicht die Frage? Weil man schon die Antwort kennt! Man ist der Größte, der Schlauste und der raffinierteste Schnäppchenjäger der Welt.
Was ist mit hunderttausend Urlaubern, die Lacoste T-Shirts und Rolexuhren am Strand kaufen?
Ich setze auf Aufklärung. Nur wer informiert ist, braucht kein Opfer zu werden. Fälscher werden besser, Prüfer werden besser. In meinem Ratgeber über falsche Stempel steht an letzter Stelle eine Oldenburgmarke. Die Marke ist echt und der Stempel falsch. Die Marke ist echt signiert Richter und "Stempel falsch" Brettl. Der Stempel hat keine Ähnlichkeit mit dem Original. Die Buchstaben sehen völlig anders aus. Herr Richter hatte einfach kein Vergleichsstück.
Viele meiner Ratgeber werden, von mehr als 10% derer, die diese bewertet haben, als nicht nützlich bezeichnet. Dabei sind genau die Ratgeber, an Hand derer Jedermann, auch jeder blutige Laie, nach ausführlichem Lesen, eine Fälschung von einem Original unterscheiden können müsste.
Viel besser sind Ratgeber (siehe viele der TOP 25 Ratgeber bei Ebay) bewertet, in denen "Portoabzocke" beklagt wird. Dort steht dann etwas im Stile von: "stand da 25,- Euro Porto, wollte der Verkäufer dann auch echt haben, ist ja mies, voll mies" usw. Damit können sich viele identifizieren und man muss sich auch nicht konzentrieren. Die meisten "Porto-Opfer" hätten nur die Beschreibung lesen müssen.
Was man aus der Beschreibung entnehmen kann, steht an vielen Stellen. Lest die Ratgeber. Viele Menschen sind heute einer beklagendswerten Vollkaskomentalität verfallen. Da immer Andere zwangsläufig die Verantwortung tragen müssen, kann und braucht man selbst nichts zu machen, außer sich hinterher zu beschweren.
Noch ein Wort zu Reparaturen. Moderne Scanner bringen es sprichwörtlich ans Licht. Ich benutze einen Scanner mit relativ schräger Beleuchtung. Einen Epson Perfection 4490 Photo. Selbst bei nur 600 DPI (bei 2.400 DPI, Größe einer normalen Briefmarke keine 60 Sekunden Scanzeit), sieht man 99% aller Mängel und Reparaturen.
Ich fordere bei jedem Verkäufer, vor dem Bieten, einen besseren Scan an, wenn mir das Artikelbild nicht reicht. Bekomme ich keine Antwort, biete ich nicht.
Es wurde darüber geschrieben, was man tun könne, wenn es keinen Prüfer für ein Gebiet gibt.
1. Es gibt immer einen Prüfer. Sei es in den USA oder Frankreich in Großbritannien oder auch in Spanien. Man kann auch in Russland oder Polen prüfen lassen. Der BPP ist nicht der Nabel der Welt, obwohl sicher der beste Verband weltweit. Ein "Gratis Indianertrick": wenn Ihr in Paris seit, geht in die Rue Drouot und bietet die Prüfstücke den Händlern proforma zum Kauf an. Toppadresse: Behr. Ihr erfahrt recht schnell, wenn und warum die Marken falsch sind. Noch eine meiner Erfahrungen, wenn man auf stamps.org (APS Seite) deutsche Marken ansieht, scheint mir fast jede Marke falsch (von denen, die ich mir ansehe eben). Sehe ich bei Behr nach, sind alle Marken echt. Versucht Soler y Llach in Barcelona. Die Preise scheinen mir hoch, dafür ist alles echt! Ich kenne auch seriöse deustche Auktionshäuser. Das würde aber sicher wegen Schleichwerbung gestrichen. Einen Schweizer habe ich noch als Tipp zum nachsehen, wie echte Marken aussehen: Corinphila. Leider auf einer Seite, die viele Auktionshäuser vereint. Davon zählen nicht alle zu meinen Empfehlungen.
2. Kenne ich keinen Prüfer und kann mir selbst kein Urteil bilden, muss ich für "falsch" bieten.
3. Raritäten sind schon geprüft! Ich kenne kaum eine echte, wertvolle, klassische Marke, die nicht wenigstens nachvollziehbar (Prüfzeichen echt) altsigniert wäre. Ihr wisst nicht wie Ihr das feststellen könnt? Seht bei filatelia.fi nach. Lars hat die Seite auch schon empfohlen.
4. Weshalb sollte ich Marken sammeln, von denen ich keine Ahnung habe?
Viele Grüße


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